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Kinderhort-Neubau im kommenden Jahr

Wegen Platznot in der Heinrich-Grupe-Schule Kinderhort-Neubau im kommenden Jahr

Gegenüber dem Verwaltungsgebäude in der Langen Straße in Rosdorf soll im kommenden Jahr ein neuer Kinderhort gebaut werden. Pläne dazu wurden jetzt dem Rosdorfer Bauausschuss unterbreitet.

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Göttingen. Notwendig wird ein Neubau wegen akuten Platzmangels in der nahegelegenen Heinrich-Grupe-Schule, in deren Räumen der Hort bislang untergebracht war. Dort hatte die Gemeinde für die Schüler einen Unterrichtscontainer auf dem Schulhof aufstellen lassen. Allerdings waren die Unterrichtsbedingungen nicht ideal. Schließlich räumte das Kollegium das Lehrerzimmer, um den Schülern ein angemessenes Unterrichtsumfeld zu bieten.

Jetzt soll der Hort verlegt werden, um mehr Raum für den eigentlichen Schulbetrieb zu schaffen. Für das kommende Jahr sei schließlich für die Heinrich-Grupe-Schule mit einer vierzügigen Einschulung zu rechnen, erklärt Karsten Rindermann von der Gemeinde Rosdorf. Um das abzufedern, soll in der Langen Straße gegenüber dem Verwaltungsgebäude ein Neubau für einen 2,5-zügigen Hort errichtet werden. Baubeginn soll bereits im kommenden Jahr sein.

Dieser Zeitplan ist allerdings ambitioniert: Von der Größe der Gruppenräume über diejenige der Toiletten bis hin zur Mindestbreite der Flure sei alles bis ins Detail geregelt, meint Rindermann: „Es gilt, bei der Planung eine Vielzahl von Vorschriften zu beachten.“

Für den Neubau ist zudem eine Neufassung des Bebauungsplans für den Bereich Lange Straße/Siedlungsweg/Hinter den Höfen/Knopensteg vonnöten. Grund: Für das für den Hort vorgesehene Grundstück gilt derzeit laut Bebauungsplan die Festsetzung „Mischgebiet Dorf“, was für den Hort geändert werden muss. Wegen des Zeitdrucks soll das Änderungsverfahren des Bauleitplanes im beschleunigten Verfahren ohne Umweltbericht durchgezogen werden.

Das sei baurechtlich deshalb legitim, weil „die Änderung der Innenentwicklung der Ortschaft dient“, argumentierte die Verwaltung im Bauausschuss. Das überzeugte: Der Ausschuss stimmte für dieses Vorgehen. hein

Im Rat der Gemeinde Rosdorf am Montag, 19. Dezember, steht der Haushaltsplanentwurf für 2017 im Mittelpunkt. Weiteres Thema ist die Forderung von CDU und FDP nach einem Tempolimit von 120 Stundenkilometern auf der A7 in Höhe von Rosdorf, Mengershausen und der Klinikanlage Tiefenbrunn. Die Sitzung im Gemeindezentrum, Am Plan 1, beginnt um 18 Uhr.

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