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Knapp 3900 Temposünder am Dreieck Drammetal

Neuer Blitzer Knapp 3900 Temposünder am Dreieck Drammetal

Das ist rekordverdächtig: In den ersten viereinhalb Tagen sind 3890 Fahrer in die neue Radarfalle des Landkreises Göttingen am Autobahnkreuz Drammetal gerollt. Der Spitzenreiter seit Installation war mit 111 Stundenkilometern unterwegs, 30 km/h sind am Übergang von der A38 auf die A7 erlaubt.

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Ein unauffälliger grauer Kasten: In der sogenannten Hundskurve von der A38 auf die A7 registriert die neue Anlage alle Temposünder.

Quelle: Heller

Dramfeld. Seit Donnerstag, 28. Januar, ist die neue Geschwindigkeitsmessanlage vor der fast kreisförmigen Kurve auf die A7 Richtung Süden scharf gestellt. Betrieben wird die etwa 244 000 Euro teure Anlage vom Landkreis Göttingen. Nach viereinhalb Tagen hätten Mitarbeiter der Verwaltung erstmals die Daten ausgewertet, bestätigte am Donnerstag Verwaltungssprecherin Andrea Riedel-Elsner. Dabei seien 3890 Raser gezählt worden - „also fast 800 täglich“. Inzwischen habe sich die Zahl bei durchschnittlich 500 pro Tag eingependelt. „Offenbar hat sich die Anlage rumgesprochen“, mutmaßt Riedel-Elsner. Die meisten Temposünder hätten sich mit ihrer zu hohen Geschwindigkeit noch im Bußgeldbereich bis 30 Euro bewegt. „Nur wenige“ würden mit einem Verwarngeld und Punkten in der Verkehrssünderdatei bestraft. Genauere Angaben dazu konnte sie am Donnerstag nicht machen.

Ob und wie viel Geld der Kreis von ertappten Rasern einnehmen wird, sei nicht relevant hatte Kreissprecher Ulrich Lottmann kürzlich gesagt. Der neue Blitzer vor der sogenannten Hundskurve solle präventiv wirken und Unfälle durch Raser verhindern. 2012 seien dort 29 Unfälle registriert worden, 2013 bereits 34 und im Folgejahr 57. Nach den ersten Unfällen hatten Polizei, Straßen- und Verkehrsbehörde reagiert und die erlaubte Höchstgeschwindigkeit auf 30 Stundenkilometer reduziert – ohne nennenswerte Erfolge. Auch Überholverbot und Warnhinweise hatten nicht die gewünschte Wirkung, stellten sie schließlich resigniert fest.

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