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Kreisel mit Bedenken

Radfahrer mit Vorfahrt Kreisel mit Bedenken

Kommunalpolitiker der Gemeinde Rosdorf haben Bedenken hinsichtlich des Umbaus des Rosdorfer Kreisels. Sie befürchten einen Anstieg der Unfallzahlen, wenn nach dem Umbau Radfahrer Vorfahrt erhalten.

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Quelle: Hinzmann

Rosdorf. Jetzt schon sei immer wieder zu beobachten, dass viele Radfahrer am Kreisel so führen, als gebe es keine Verkehrsregeln, hieß es in der jüngsten Sitzung des Bau- und Verkehrsausschusses am Mittwochabend. Die meisten Autofahrer hätten sich jedoch darauf eingestellt und bremsten vorsichtshalber.

Der Ausschussvorsitzende Christian Frölich (CDU) betonte, das Ganze sei kein Problem, wenn die Beteiligten gegenseitig Rücksicht auf sich nähmen, „so wie wir es in der Fahrschule gelernt haben“. Nur: Darauf verlassen könne man sich nicht, meinten andere Ausschussmitglieder.

Die Rosdorfer Gemeindeverwaltung hat in Sachen Kreisel schon im Voraus Bedenken berücksichtigt. Erwogen werde derzeit, die Ausfahrten aus dem Kreisel mit Radfahrer-Furten zu versehen, erklärte Verwaltungsmitarbeiter Karsten Rindermann im Bauausschuss.

Diese Übergänge sollen auch so weit vom eigentlichen Kreisel entfernt sein, dass keine Autos im Kreisel stehenbleiben und so den Verkehr zum Stillstand bringen müssten. Zudem habe die Gemeindeverwaltung die Straßen­baubehörde in Bad Gandersheim darauf hingewiesen, die neue Verkehrsführung mit den Plänen für den Radschnellweg nach Göttingen abzustimmen.

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Von Redakteur Matthias Heinzel

Der Wochenrückblick vom 26. November bis 2. Dezember 2016