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Neue Blitzanlage an A7 wird installiert

Tempomessung in Hundskurve soll Unfallzahl senken Neue Blitzanlage an A7 wird installiert

Voraussichtlich ab Februar wird in der sogenannten Hundskurve am Autobahnkreuz Drammetal scharf geblitzt.

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Der Kreis investiert 244000 Euro in die neue Blitzanlage

Quelle: Hinzmann

Dramfeld. Seit Dienstag wird dort für etwa 244000 Euro eine Messstation aufgebaut. Betrieben wird sie vom Landkreis Göttingen. Sie soll vor allem immer wieder vorkommende Unfälle durch Raser verhindern.

Es ist eine fast kreisförmige und immer enger werdende Abfahrtskurve von der Autobahn 38 auf die A7 Richtung Kassel, die Auto- und Lkw-Fahrern zum Verhängnis wird. Viele fahren dort zu schnell, geraten aus der Kurve und rammen die Schutzplanken. 29 Unfälle hat die Polizei dort 2012 registriert, 34 im darauffolgenden Jahr und 57 im vergangenen.

Nach den ersten Unfällen hatten Polizei, Straßen- und Verkehrsbehörde reagiert und die erlaubte Höchstgeschwindigkeit zunächst auf Tempo 30 nur bei Nässe und vor knapp einem Jahr generell auf 30 km/h reduziert – ohne nennenswerte Erfolge. Es gibt immer wieder Unfälle.

Geschwindigkeitsbeschränkungen, Überholverbot, Warnhinweise und Kontrollen seien ausgereizt und zeigten nicht die gewünschte Wirkung, stellten Landkreis und die anderen zuständigen Behörden schließlich resigniert fest.Bereits 2013 gab es erste Überlegungen, dort eine Geschwindigkeitsmessanlage zu installieren. Auch eine A7-Konferenz mit Teilnehmern aller zuständigen Kommunen und Behörden im vergangenen Jahr setzte sich dafür ein.

Inzwischen seien alle technischen Hürden wie die Stromversorgung überwunden, bestätigte am Dienstag Ulrich Lottmann, Sprecher des Landkreises Göttingen zum Baubeginn. Der Kreis ist zuständig für die Überwachung des Verkehrs. Zunächst er für die Anlage 125000 Euro kalkuliert, die Energieversorgung über Solar, eine kompliziertes Bauumfeld und weitere Faktoren ließen die Baukosten dann auf jetzt geschätzte 244000 Euro ansteigen.

Wie viel Geld der Kreis von ertappten Rasern einnehmen wird, sei nicht bekannt, so Lottmann. Das sei auch nicht entscheidend. Die Anlage solle an erster Stelle präventiv wirken und dafür sorgen, dass Auto- und Lkw-Fahrer in der Kurve auf 30 Stundenkilometer abbremsen und unfallfrei auf die A7 fahren.

Die Blitzanlage ist eine sogenannte Semi-Messstation, erklärt Lottmann weiter. Fundament, Sockel und Energieversorgung seien fest installiert, die Kamera und Messeinrichtung hingegen sei mobil und könne auch an anderen Stellen eingesetzt werden. Er gehe davon aus, dass die Messkabine Anfang Februar installiert werde. Sie sei dann in der Lage, auch nachts und in der Kurve sowie über mehrere Fahrspuren das Tempo zu messen.

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