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Musical über Mutter Teresa

Neues Werk von Michael Borrée Musical über Mutter Teresa

Mutter Teresa ist eine katholische Heilige – und nun die Hauptfigur des neuen Musicals aus der Feder des evangelischen Diakons Michael Borrée. Es wird im November in vier Kirchen in der Region aufgeführt.

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Mutter Teresa

Quelle: dpa

Rosdorf. Borrée hat in den vergangenen Jahren immer wieder die Texte für Musicals über bedeutende christliche Persönlichkeiten verfasst, unter anderem über Mahalia Jackson, Johnny Cash und Nelson Mandela. 2014 ging es um Harry Belafonte und Martin Luther King. Zu zehn Aufführungen kamen laut Borrée 3000 Besucher.

Das Musical über Mutter Teresa behandele Fragen von „bedrückender Aktualität“, erklärt Borrée. Dazu gehöre Mutter Teresas Wirken als Christin in einem hinduistisch-muslimischen Umfeld ebenso wie Fragen nach dem Umgang mit sich selbst überlassenen Kindern, mit Sterbenden und Ausgegrenzten.

Termine

Das Musical mit dem Titel „I will follow him“ feiert am Sonnabend, 5. November, um 19.30 Uhr in der Johanniskirche in Rosdorf Premiere. Die weiteren Aufführungstermine: Sonntag, 6. November, um 19 Uhr in der Kirche Maria Frieden, Sandersbeek 1, in Geismar sowie jeweils um 19.30 Uhr am Freitag, 11. November, in der Christophoruskirche Reinhausen, und am Sonnabend, 12. November, in der Laurentiuskirche Niedernjesa. Der Eintritt ist frei. Am Ausgang wird um eine Spende für die Arbeit des Gospelchores Together gebeten.

Im Musical werden wichtige Stationen des Lebens von Mutter Teresa geschildert, ausgehend von ihrem Entschluss, mit 18 Jahren Serbien zu verlassen und in ein Kloster  nach Indien zu gehen. Dort leitet sie eine Schule für Kinder aus besseren Familien, erlebt blutige Unruhen nach dem Ende der britischen Kolonialherrschaft und großes Elend. 1946 hat sie ein mystisches Erlebnis, bei dem sie hört, wie Gott sie zu den Armen ruft. Sie geht in die Slums, will den Bedürftigen und Aussätzigen helfen, „all denen, die auf den Straßen Kalkuttas leiden, hungern, sterben“, heißt es im Musical. Ein schier aussichtsloses Unterfangen. „Ich habe keinen Plan“, lässt Borrée, der auch Regie führt, seine Protagonistin sagen: „Ich möchte nur da sein für den Menschen, den Gott mir auf den Weg stellt.“ Sie bleibt nicht allein. Andere Schwestern schließen sich ihr an, ziehen bettelnd durch die besseren Viertel Kalkuttas, unterrichten Kinder in den Slums, speisen Hungernde, pflegen Kranke und Sterbende. Die Gemeinschaft wächst ständig, auch wenn ihr wiederholt vorgeworfen wird, sie wolle nur Hindus zum Christentum bekehren. Als Mutter Teresa 1979 den Friedensnobelpreis erhält, besteht ihr Orden aus mehr als 1000 Schwestern, die in weltweit knapp 160 Niederlassungen ihren Dienst tun. „Jeder kleine Akt der Liebe verändert die Welt. Es kommt nicht darauf an, große Dinge zu tun, sondern vor allem kleine Dinge mit großer Liebe“, sagt Mutter Teresa im Musical.

Bei den Aufführungen wirken mit der Gospelchor Together unter Leitung von Gosia Borrée sowie Rüdiger Brunkhorst und Projektband. Laut Ankündigung sind unter anderem das Lied „Wenn Träume sterben“ von den Puhdys, „Let it be“ von den Beatles und „Heal the world“ von Michael Jackson zu hören. Dazu kommen bekannte Lieder wie „I will follow him“ aus dem Film „Sister Act“ sowie einige Gospellieder.

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