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Ortsrat vor dem Aus

Atzenhausen Ortsrat vor dem Aus

 Der Ortsrat für Atzenhausen steht vor dem Aus. Für das Dorf im Süden des Gemeindegebiets soll ein Ortsvorsteher bestellt werden, hat der Rosdorfer Gemeinderat in seiner Sitzung am Montagabend beschlossen.

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Michael Boelling.

Quelle: r

Rosdorf/Atzenhausen. „Trotz aller Bemühungen des Ortsrates“, hatte Ortsbürgermeister Michael Bölling (CDU) der Gemeindeverwaltung mitgeteilt, „ist es nicht gelungen, die erforderlichen Bewerber-/innen für die anstehenden Kommunalwahlen 2016 zu finden.“ Damit kann in Atzenhausen mit seinen 300 Einwohnern niemand für die Wahl am 11. September dieses Jahres antreten.

Im Gemeinderat am Montag war allen Parteien das Bedauern über das Aus des Atzenhäuser Ortsrates gemein. Doch die große Mehrheit beugte sich der Macht des Faktischen und sprach sich für die Bestellung eines Ortsvorstehers aus. Nur Dieter Eikenberg von der Grünen-Fraktion stimmte dagegen.

Generell werde es immer schwieriger, bedauerte Atzenhausens Ortsbürgermeister Bölling am Dienstag, Bürger zu motivieren, sich ehrenamtlich im Ortsrat für ihr Dorf einzusetzen. Gerade auf dem Lande sei die Mitarbeit von allen im gemeinsamem Einsatz für den Ort unerlässlich.

Nach der Entscheidung am Montag steht dem Gemeinderat das Recht zu, einen Ortsvorsteher und einen Stellvertreter zu ernennen. Das Bestimmungsrecht steht dabei derjenigen Ratsfraktion zu, die bei der Gemeinderatswahl die meisten Stimmen erhalten hat. Damit ist die politische Vertretung der Bürger in ihrem eigenen Wohnort eingeschränkt, kritisieren Gegner der Ortsvorsteher-Regelung.

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