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Landwirte entsorgen Verpackungen

Pamira-Tag Landwirte entsorgen Verpackungen

Mittwoch ist Pamira-Tag. Ein Tag, den die meisten Landwirte in der Region kennen – aber vermutlich auch nur die. Wer am Mittwoch auf dem Rosdorfer Flüthedamm einen Trecker-Stau beobachtet hat, der hat zumindest die Auswirkungen des Pamira-Tages bemerkt.

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Auf dem Hof der Rosdorfer Raiffeisen-Warenhandel-GmbH fahren die Gepanne ein.

Quelle: R

Rosdorf. Pamira steht für „Packmittel-Rücknahme Agrar“. Unter dieser Überschrift organisiere der Landhandel jedes Jahr die Rücknahme leere Pflanzenschutzmittelverpackungen und deren fachgerechte Wiederverwertung, erklärt Landvolk-Geschäftsführer Achim Hübner.

Auf dem Hof der Rosdorfer Raiffeisen-Warenhandel-GmbH fahren die Gepanne ein, mehrere Großcontainer sind bereits mit den leeren Kanistern gefüllt, die die Landwirte anfahren und  abladen. Man kennt sich, es gibt Bratwurst, Infostände und Gelegenheit zu einem kurzen Schnack. „Das Wetter haben wir extra so bestellt“, sagt Jürgen Fricke von der Raiffeisen. In der Nacht zuvor hatte es geregnet, was den 75 Landwirten, die am Mittwoch mitmachten, eine kurze Erntepause erlaubte.

Jährlich fallen laut Hübner bundesweit rund 3000 Tonnen leere Verpackungen von Pflanzenschutzmitteln an. Der Kunststoff, aus dem sie hergestellt wurden, kann wieder verwertet werden. Das System ist einfach: Landwirte sammeln die angefallenen Verpackungen und geben sie – vollständig entleert, gespült und trocken – beispielsweise bei der Raiffeisen-Warenhandel in Rosdorf ab.

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