Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -5 ° wolkig

Navigation:
Piraten wollen Bahnhalt nur im Westen

Rosdorf Piraten wollen Bahnhalt nur im Westen

Nach der Vorstellung der drei untersuchten Varianten für einen neuen Bahnhaltepunkt in Rosdorf hat sich jetzt die Piraten-Partei Göttingen zu Wort gemeldet. Sie fordert, eine vierte Variante zu untersuchen. Piraten-Verkehrsexperte Andreas Knopf plädiert für eine "ernsthafte Prüfung einer Variante, alle Züge in Rosdorf-Mitte auf der Westseite halten zu lassen."

Voriger Artikel
Bauarbeiten am Dreieck Drammetal
Nächster Artikel
150 000 Euro Schaden bei Waschbär-Unfall

Der Bahnübergang in Rosdorf.

Quelle: Archiv (Heller)

Rosdorf. Dadurch würde der Bau einer teuren Fußgängerbrücke samt Fahrstühlen, wie er mit 3,5 Millionen Euro veranschlagt ist, entfallen. Die Brücke wäre nötig, weil der bisherige Fußweg entlang der Rase bei Hochwasser nicht passierbar ist.

Es müsste außerdem nur ein Bahnsteig gebaut werden. Allerdings wären von der Bahn AG vor und hinter dem Haltepunkt vier Weichen einzubauen, um den Zugverkehr für den Bahnhalt aufs Gegengleis und wieder zurück zu lenken.

Eine solche "schwäbisch-sparsame" Lösung, so verweisen die Piraten auf Baden-Württemberg, sei 2010 bereits in Malchingen im Großraum Stuttgart für eine S-Bahn in Betrieb genommen worden und müsse nach Meinung der Piraten auch hier funktionieren.

Die Bahn AG hatte allerdings bereits bei der Überprüfung der bisher untersuchten Varianten einen Eingriff  in Signal- und Gleisanlagen strickt abgelehnt, zumal ab 2025 der Fahrverkehr ohnehin auf vollautomatische Leitung ohne Signalanlagen umgestellt werde.    

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Das Tanz-Team des TSC-Schwarz-Gold Göttingen