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"Familienfreundlicher Wirtschaftsstandort"

Neujahrsempfang im zukünftigen Familienzentrum "Familienfreundlicher Wirtschaftsstandort"

"Wir sind eine wachsende Gemeinde." Mit guten Nachrichten dieser Art hat Rosdorfs Gemeindebürgermeister Sören Steinberg seine Rede beim Neujahrsempfang am vergangenen Sonntag gespickt. Vor rund 400 Besuchern sprach er über bereits Erreichtes und die Pläne für 2017.

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Quelle: MS

Göttingen. Rosdorf ist beides - familienfreundlich und ein starker Wirtschaftsstandort", sagte Steinberg. Daher werde auch in beiden Bereichen investiert. Drei Millionen Euro lässt sich die Gemeinde den Umbau der ehemaligen Anne-Frank-Schule zum Familienzentrum kosten - mit einer über 50 prozentigen Anteil aus der Städtbauförderung. Eine entscheidende Maßnahme, um die Lebensqualität in Rosdorf zu erhalten und zu steigern. Auch in den Ausbau von Krippengruppen werde in den kommenden Jahren Geld fließen, um der gestiegenen Nachfrage gerecht zu werden. Zudem soll der Platzmangel an der Heinrich-Grupe-Schule schnellstmöglich behoben werden, kündigte Steinberg an. Hier musste zuletzt sogar das Lehrerzimmer für den Unterricht umfunktioniert werden.

Das größte Projekt in Sachen Wirtschaftsförderung sah Steinberg in der Erschließung des Gewerbegebiets im Anschluss an der Siekhöhenallee. Hier plane man gemeinsam mit der Stadt Göttingen und der Wirtschaftsförderungsgesellschaft (GWG) auf einer Fläche von 150000 Quadratmetern. Zudem konnten 20000 Quadratmeter Gewerbefläche auf dem Hamberg veräußert werden, "um neue Firmen anzusiedeln und alte am Standort Rosdorf zu halten", führte der Bürgermeister aus. Als weitere gute Nachricht gab er Zahlen aus den aktuell laufenden Haushaltsverhandlungen preis. Rosdorf habe seine Gesamtverschuldung weiter senken können. Die Kassenkredite lagen Ende 2016 bei 1,2 Millionen Euro und damit um 1,4 Millionen Euro unter dem Vorjahresergebnis.

Bei allen finanziellen Überlegungen funktioniere eine Gemeinde nicht ohne das Ehrenamt, betonte Steinberg. Daher überreichte er Auszeichnungen an ehrenamtlich Tätige aus allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens: von der Feuerwehr über die Vereinsarbeit, Sport und Kultur bis hin zu Bürgern, die sich für Flüchtlinge eingesetzt haben. Der Bürgerpreis ging in diesem Jahr an die Trägervereine der beiden kleinen Freibäder in Dahlenrode und Settmarshausen. Abschließend wurde Steinberg in seiner Rede noch einmal politisch. "Ich weiß, dass ich als Bürgermeister überparteilich sein sollte. Das geht allerdings nicht immer." Und so dankte er den Rosdorfer Wählern, dass es keine rechtspopulistische Partei in den Gemeinderat geschafft hat.

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