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Rosdorf diskutiert über Bewirtschaftungsbeitrag

Kosten präziser beschreiben Rosdorf diskutiert über Bewirtschaftungsbeitrag

Er hat sie zur Kenntnis genommen, aber beschlossen oder empfohlen hat er sie nicht. Die Benutzungsordnung für die Dorfgemeinschaftshäuser hat den Wirtschafts- und Finanzausschuss der Gemeinde Rosdorf am Dienstag nicht zum ersten und nicht zum letzten Mal beschäftigt.

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Quelle: dpa (Symbolbild)

Rosdorf. Die Gemeinde will einen Bewirtschaftungskostenbeitrag erheben, was besonders bei den Politikern für zwiespältige Gefühle sorgt, die selber in Vereinen aktiv sind. In den Ausschüssen, den Ortsräten und vor allem den Vereinen selbst wird der künftige Kostenbeitrag überwiegend ablehnend diskutiert. Und Jörg Winter, Vorsitzender der CDU-Fraktion, sagt ganz offen: „Wer den Sumpf trockenlegen will, darf nicht die Fösche fragen.“ Immerhin räumt er ein, dass er zu den Fröschen gehöre. Er werde deshalb nicht für den Entwurf stimmen. Weil er aber einsehe, dass die Gemeinde ihre Kosten auch durch Benutzungsentgelte verringern müsse, zumal das die Kommunalaufsicht immer wieder fordere, stimme er aber auch nicht dagegen.

 
Die Hoffnung noch nicht aufgegeben, die Vereine überzeugen zu können, hat Seniorenvertreter Walfried Tschauder. Der Bürger frage sich schon, warum er, wenn er denn hohe Steuern zahlt, nun auch noch für die Nutzung öffentlicher Gebäude zahlen solle. Sein Vorschlag: Die Vereine müssten regelmäßig darüber informiert werden, welche Betriebskosten die jeweiligen Gebäude verursachen. Überhaupt müssten diese Kosten präzise beschrieben werden.

 
Offen ist die Frage, wie hoch die Einnahmen sein werden. Die Verwaltung rechnet zwar mit 10 000 Euro im Jahr, hat das im Haushaltsentwurf 2016 aber noch nicht veranschlagt. Wohl steht aber der Plan im Haushaltssicherungskonzept. Wenn das beraten wird, werden die DGH-Gebühren wieder auf die Tagesordnung kommen.

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