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Bonbon-Regen im Herbst

Umzug zur Dramfelder Bärenkirmes Bonbon-Regen im Herbst

Der einsetzende Regen tat der guten Laune keinen Abbruch: Am Dramfelder Kirmesumzug am Sonnabendnachmittag beteiligte sich wie üblich das halbe Dorf quer durch alle Generationen.

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Viele hatten sich zum Umzug extra schick gemacht.

Quelle: PH

Dramfeld. Mit Blasmusik setzte sich der Umzug gegen 14.40 Uhr in der Ortsdurchfahrt in Bewegung. Zur Unzeit, wie mancher Lastwagenfahrer befand. Zurzeit läuft die Rübenernte, Fahrer mehrerer 30-Tonner mussten sich in Geduld üben. Oder Spaß am Umzug haben: Die weibliche „Pfingstochsen“-Truppe brachte ungeachtet des tiefherbstlichen Wetters einen bunten italienischen Umzug auf die Beine, und die Herren-Kirmestruppe ließ entlang der Hauptstraße massenhaft Bonbons regnen. Die Jugend widmete sich halb-satirisch dem Pokemon-Wahn, und die Dramfelder Olympia-Truppe zog gegen Doping zu Felde.

Insgesamt beteiligten sich mehr als 200 Dramfelder aktiv am Umzug – nicht schlecht für einen Ort mit gut 500 Einwohnern, zumal viele Dutzend Schaulustige das Geschehen vom Bürgersteig verfolgten. Viele aus der Dorfjugend hatten sich zum Umzug zudem extra schick gemacht.

Die Dramfelder Kirmes heißt Bärenkirmes, weil um 1870/71 Dorfbewohner an einem kalten Wintertag auf einem Feld unheimliche Spuren im Schnee und kurz darauf ein zottiges Wesen in der Feldmark entdeckten. Dem vermeintlichen Bären wollten die Dramfelder mit Dreschflegeln und Mistgabeln zu Leibe rücken – bis sie merkten, dass es sich nur um einen großen Hund handelte.

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