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Volkslauf im Gefängnis

Zum ersten Mal Nicht-Häftlinge zugelassen Volkslauf im Gefängnis

Großer Andrang im Rosdorfer Gefängnis: zum ersten Mal war der Wettlauf in der JVA auch für externe Teilnehmer offen. Gleich 40 Nicht-Inhaftierte nahmen teil. Dazu kamen ebensoviele Häftlinge.

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Auch Insassen aus anderen niedersächsischen Haftanstalten gingen an den Start, so aus den Gefängnissen in Wolfsburg, Oldenburg, Celle und Lingen.

Quelle: R

Rosdorf. Auch Insassen aus anderen niedersächsischen Haftanstalten gingen an den Start, so aus den Gefängnissen in Wolfsburg, Oldenburg, Celle und Lingen. Nach den Erfahrungen der vergangenen beiden Läufe sei die Laufstrecke verkürzt worden, erklärte stellvertretende JVA-Chef Torsten Vehma. Die Marathondistanz wurde gestrichen, stattdessen gab es einen Halbmarathon und zwei Zehn-Kilometer-Läufe, einen für Frauen, einen für Männer.

Dazu mussten einige Sicherheitsbereiche geöffnet werden, ansonsten verlief die Strecke entlang der sechseinhalb Meter hohen Anstaltsmauer. Eine Runde war somit etwa 1300 Meter lang. Um 10 Uhr ging es bei leichtem Regen los,

Nicht unter den Siegern war Anstaltsleiterin Regine Weichert-Pleuger, die am Zehn-Kilometer-Lauf teilnahm. Den gewann Alina Conrady vor Carina Burkert und Kathleen Schaller, als Frauen sämtlich Externe. Im Zehn-Kilometer-Lauf der Männer siegteStefan Otto vor Jan Frederik Zieger. Auf Platz drei der einzige Gefängnisinsasse auf den Medaillenrängen: Vladimir Prnjat. Den Halbmarathon gewann Andreas Gerrits in mit professionell gemessenen 1.21.15 Stunden vor Frank Vasterling und Jens Naujocks.

Der Volkslauf am Sonntag war bereits die dritte Laufveranstaltung innerhalb der Mauer der JVA Rosdorf – diesmal allerdings zum ersten Mal offen für nicht inhaftierte Läufer. Der Verzicht auf die Marathonstrecke habe wahrscheinlich zu der überraschend hohen Meldezahl beigetragen, sagte JVA-Vizechef Vehma. Nach dem gemeinsamen Mittagsimbiss zog sich der Schluss des Volkslaufes allerdings noch einige Zeit hin: Schließlich musste sichergestellt werden, dass sich am ende sämtliche JVA-Teilnehmer noch in den Mauern der Anstalt befanden.

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