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SPD bleibt stark

Wahl in Rosdorf SPD bleibt stark

Besonders langwierig gestaltete sich die Auszählung der Stimmen für den Gemeinderat in Rosdorf. Hier waren bis 22.45 Uhr erst fünf von 16 Wahlbezirken ausgezählt.

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Gespannte Sozialdemokraten: Harald Gravovac, Jörg Kunkel und Brunhild Ralle verfolgen die Auszählung am Bildschirm.

Quelle: ALCIRO THEODORO DASILVA

Vorläufiges Endergebnis:

Rosdorf. SPD: 43,07 Prozent

CDU: 25,65 Prozent

Grüne: 9,52 Prozent

Die Linke: 4,38 Prozent

FDP: 2,76 Prozent

BLUS: 1,59 Prozent

GuT: 13,02 Prozent

Stimmen zur Wahl:

Er sei froh, sagte der bisherige SPD-Fraktionschef Jörg Kunkel, wenn die Sozialdemokraten die Mehrheit im Gemeinderat zurückbekämen. Die hatte die SPD im sozialdemokratisch geprägten Rosdorf bei der Kommunalwahl vor fünf Jahren verloren. Damals waren die Grünen auf 17,4 Prozent erstarkt – wohl eine Folge des Atom-Schocks von Fukushima, meinte Kunkel.

SPD-Mann und Ex-Bürgermeister Harald Grahovac rechnete nach den Zahlen am späten Abend mit einem guten Ergebnis für die Sozialdemokraten. Die Rosdorfer Wähler hätten sich nicht irritieren lassen. „In Rosdorf wird Sachpolitik gemacht, keine Parteipolitik.

Jörg Winter zeigte sich zufrieden, „wenn wir ungefähr das gleiche Ergebnis wie bei der letzten Kommunalwahl im Jahr 2011 erreichen“. Schließlich habe die Union mit der neu gegründeten Wählergemeinschaft „GuT für Rosdorf“ eine Art „Konkurrenz aus den eigenen Reihen“ bekommen, sagte der CDU-Gemeindeverbandsvorsitzende Michael Bölling, Nach einem ähnlichen Stimmenanteil wie vor fünf Jahren sah es für die CDU am späten Sonntagabend denn auch aus. Dieter Eikenberg und Gerhard Winter von der Wählergemeinschaft „GuT für Rosdorf“ zeigten sich anfangs noch zuversichtlich. „Über ein zweistelliges Ergebnis wäre ich zufrieden, bei mehr als 15 Prozent begeistert“, meinte Eikenberg, der bislang für die Grünen im Gemeinderat saß. Winter, bislang CDU-Mann im Rat, kalauerte über utopische 2000 Stimmen. Das aber trat nicht ein: Lange Zeit nur einstellig, übersprang „GuT“ später noch die Zehn-Prozent-Marke. Die Verwunderung über die Verzögerungen bei der Auszählung für die Landrats-, Kreistags- und Gemeinderatswahlen zogen sich in Rosdorf durch alle Parteien. Viel Kritik gab es an der Auszählungspraxis einiger Wahlbezirke im Altkreis Osterode, wo die Auszählung der Stimmen für die Landratswahl um 23 Uhr – fünf Stunden nach Schließung der Wahllokale – immer noch nicht abgeschlossen war. Das hatte erhebliche Folgen für alle anderen Abstimmungen: Die Stimmen für Kreistag, Gemeinderäte und Ortsräte wurden erst danach ausgezählt. Fast 45 Prozent der Stimmen hatte die SPD bei der Kommunalwahl 2011 erreicht. Am Abend kam auf ungefähr den gleichen Stand. Die CDU hielt in etwa ihren Stimmenanteil ebenfalls. Die Linke musste leichte Verluste hinnehmen, während die Grünen gleich die Hälfte ihres Stimmenanteils der Kommunalwahl von 2011 verloren.

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