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0:4-Pleite für SVG

Von Spelle-Venhaus auf eigenem Platz ausgekontert 0:4-Pleite für SVG

Nach dem Auswärtssieg beim TB Uphusen (2:0) kassierte die Sandweg-Elf bei eine deutliche Heimpleite. Die Mannschaft von Trainer Knut Nolte verlor gegen den spielstarken SC Spelle-Venhaus mit 0:4 (0:2).

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Quelle: CR

Göttingen. Durch diese schmerzhafte Niederlage verpassten die erneut abschlussschwachen Schwarz-Weißen den Anschluss an das obere Drittel und gehören zu den heimschwächsten Teams der Liga (ein Sieg, ein Unentschieden und drei Niederlagen). 

Quo vadis SVG? „Wir erarbeiten uns zu wenig Chancen und bekommen keine Konstanz in unser Spiel“, so das Resümee von Nolte. Die handlungsschnelleren Gäste aus dem Emsland präsentierten sich von Beginn an konzentriert und hatten schnell die Schwachstellen der Gastgeber ausgemacht. Sie überzeugten die 130 Zuschauer (darunter fünf mitgereiste Gästefans) und agierten mit blitzartig vorgetragenen Kontern. Dagegen zogen sich die Göttinger bis weit in die eigene Spielhälfte zurück mit wenig Ideen und einer mangelnde Präzision im Zusammenspiel. „Wir wollten eigentlich die Konter fahren. Meine Spieler waren zu überhastet und stets auf dem verlorenen Posten“, konstatierte Nolte. 

Das probate Mittel, auf dem nassen Rasen mit Weitschüssen zum Erfolg zu kommen, setzten die Gäste ein. Mannschaftskapitän Florian Evers verfehlte mit zwei Torschüssen nur knapp das Tor (27., 28.). Die SC-Führung erzielte Stürmer Stefan Raming-Freesen mit Kopfball nach genauer Flanke von Torben Stegemann (32.). Drei Minuten später erhöhte Torjäger Sascha Wald mit seinem sechsten Saisontreffer auf 2:0. Sekunden vor dem Halbzeitpfiff traf Marco Galante nach Flanke von Martin Wiederhold nur den Pfosten. 

In der zweiten Spielhälfte stand Maximilian Nagels zwischen den Pfosten, weil sich laut Nolte Keeper Omar Younes am Knöchel verletzt hatte. Auch die Einwechslungen von Yannik Freyberg (46.) für Jan-Patric Ziegler und Josu Vicuna (61.) für Thomas Zekas brachten nicht den gewünschten Erfolg. In der 51. Minute schickte Schiedsrichter Sebastian Otte (Hannover) SC-Spieler Jannik Landwehr wegen Beleidigung gegenüber Evers mit Rot in die Kabine – an der Spielweise der Nolte-Elf änderte sich aber nichts. 

Dagegen trafen die Gäste in Unterzahl nach blitzsauberen Kontern die Tore drei (76. Walde) und vier (90. Raming-Freesen). „Wir sind zu wenig effektiv, und daran müssen wir arbeiten“, so Thorsten Tunkel, SVG-Abteilungsleiter.

SVG:  Younes (46. Nagels) – Mittas, Hoffmann, Keseling, Mackes – Zekas (61. De las Heras), Galante – Ziegler (46. Freyberg), Evers, Wiederhold - Kaul.

Tor:  0:1 Raming-Freesen (32.), 0:2 Walde (35.), 0:3 Walde (76.), 0:4

Raming-Freesen (90.).

Rote Karte:  Yannik Landwehr (51.) – SC Spelle-Venhaus

Von Helmut Latermann

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