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05-A-Junioren machen es unnötig spannend

Fußball-A-Junioren-Niedersachsenliga 05-A-Junioren machen es unnötig spannend

Das ist ein schweres Stück Arbeit gewesen: 1:0 (1:0) hat der 1. SC Göttingen 05 in der Fußball-A-Junioren-Niedersachsenliga gegen den VfL Bückeburg gewonnen, dabei weitaus mehr Spielanteile und die klar besseren Chancen gehabt.

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Der 05er Yannick Hogreve zieht gegen Bückeburg ab.

Quelle: Alciro Theodoro da Silva

Göttingen. „So ist das, wenn man nur 1:0 führt“, resümierte 05-Co-Trainer Nils Leunig nach Spielende. „Du weißt, dass ein einziger Fehler zum Ausgleich führen kann und verlierst dadurch an Sicherheit.“ Dabei hätten es die Platzherren locker in der Hand beziehungsweise im Fuß gehabt, Leunig und Chefcoach Jan-Philipp Brömsen die Nervosität zu ersparen. Alles, was sie dafür hätten tun müssen, wäre gewesen, in der ersten Halbzeit mehr als nur eine der vielen Flanken zu verwandeln, die der pfeilschnelle Kevin Degenhardt von links in den Strafraum schlug.

Doch entweder konnte ein VfL-Abwehrspieler gerade noch klären, oder der starke Gäste-Keeper Hannes Gerecke bekam noch irgendwie die Hand an den Ball. So wie in Minute 27., als er mit einer unglaublichen Reaktion Timo Scharfs Direktabnahme von der Linie kratzte. So fiel nur ein Tor, natürlich nach einer Degenhardt-Flanke, die Nicolas Krenzek verwandelte (34.).

Auch im zweiten Durchgang war Göttingen besser, aber Bückeburg spielte mehr und mehr mit. Zudem verlor die Heimelf ihre Sicherheit im Spielaufbau, und hätten die Gäste den ein oder anderen abgefangenen Ball präziser nach vorne gepasst, hätte es ganz gefährlich fürs 05-Tor werden können. So kam der Drittletzte nur zu zwei guten Möglichkeiten.

Bei der einen rutschten Freund und Feind an einer Freistoßflanke vorbei, die die Linie entlang strich. Das andere Mal kam eine weite Flanke aus dem Mittelfeld auf Cengizhan Su, der schneller war als sein Bewacher, am herausstürzenden Keeper Dennis Henze vorbeiging und von diesem gelegt wurde. Natürlich Strafstoß und - nein, kein Rot für Henze, Schiri Julius Barth (Kassel) war gnädig gestimmt und zückte nur Gelb.

Und noch einmal hatten die Platzherren Glück. Denn Bückeburgs Schütze Niklas Siepe wirkte unsicher, lief zögerlich an und schoss prompt vorbei. „Tja“, sagte Leunig, „so ein Liga-Spiel gegen einen Abstiegskandidaten ist manchmal schwerer als ein Freundschaftsspiel gegen eine Bezirksliga-Spitzenelf“.

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