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1. SC 05 erwartet Calberlah

Fußball-Landesliga 1. SC 05 erwartet Calberlah

Durchweg Heimrecht genießen die Göttinger Mannschaften am Sonntag in der Fußball-Landesliga. Punkten wollen der TSV Landolfshausen gegen den Tabellennachbarn SC Gitter, Aufsteiger SCW gegen den BSV Ölper (beide um 15 Uhr) und der 1. SC 05 gegen GW Calberlah (16.30 Uhr, Maschpark).

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Quelle: dpa (Symbolbild)

Göttingen. TSV Landolfshausen – SC Gitter. Vorsichtig optimistisch blickt TSV-Trainer Yannick Schade der Partie gegen den SC Gitter entgegen, der ebenso wie Landolfshausen nach zwei Spielen einen Punkt auf dem Konto hat. „Wir haben bislang gegen zwei Gegner gespielt, die ich in der Tabelle oben erwarte, und gegen sie ganz gut ausgesehen. Auch gegen Gitter zu bestehen, wird nicht einfach, es ist aber ein Team auf Augenhöhe mit uns, gegen das wir zu Hause punkten sollten“, fordert der Coach. Aus Gesprächen mit Trainerkollegen und einem kurzen Video habe er den Schluss gezogen, dass der Tabellenzwölfte kämpferisch und physisch stark ist. „Wir werden sehen, ob es besser ist, mit Zweikampfstärke dagegen zu halten oder eher mit fußballerischen Mitteln. Ich bin jedenfalls guter Dinge, dass wir eine starke Leistung bringen werden“, sagt Schade.

 
SCW – BSV Ölper. Wenn Fußball nach mathematischen Regeln funktionieren würde, bräuchten die Weender angesichts der 0:5-Klatsche gegen den 1. SC 05 und dessen 2:4-Niederlage in Ölper gar nicht erst anzutreten. „Insofern haben wir ja nichts zu verlieren“, schmunzelt SCW-Coach Marc Zimmermann. „Klar ist Ölper Favorit, hat eine der stärksten Mannschaften der Liga. Aber glücklicherweise ist im Fußball alles möglich. Deshalb werden wir nicht lamentieren, auch wenn weiterhin sechs Stammspieler fehlen, sondern angreifen und versuchen, unseren ersten Punkt in der Landesliga zu holen“, verspricht der Trainer. 

 
1. SC 05 – SV GW Calberlah. Der Anspruch von 05-Trainer Arunas Zekas vor dem Spiel gegen den Tabellenneunten ist eindeutig: „Zu Hause sollten wir in der Lage sein einen solchen Gegner zu schlagen.“ Unangenehm und schwierig könne die Partie allerdings werden. Er fürchtet nämlich, dass sich die Gäste hinten reinstellen und seine Mannschaft die spielerischen Mittel finden muss, die Calberlaher Betonabwehr zu knacken. 

 
Der 2:4-Dämpfer in Ölper hat den Litauer nicht aus der Ruhe und gebracht. „Wenn wir 1:0 in Führung gegangen wäre, was durchaus möglich war, wäre das Spiel wohl anders verlaufen. So kassieren wir nach dem 0:1 noch zwei Treffer, und da fehlt meiner jungen Mannschaft die Erfahrung, um dem Druck stand zu halten, ruhig zu bleiben und ihr Spiel weiter durchzuziehen. Aber das werden meine Spieler noch lernen und sich steigern“, ist Zekas überzeugt.

 

Von Michael Geisendorf

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