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1. SC Göttingen 05 unterliegt mit 0:1

Fußball-Landesliga 1. SC Göttingen 05 unterliegt mit 0:1

Herber Rückschlag für den Fußball-Landesligisten 1. SC Göttingen 05: Die Schwarz-Gelben verloren ihr Saison-Heimdebüt am Sonntag vor 230 Zuschauern im Maschpark gegen Grün-Weiß Calberlah mit 0:1 (0:1).

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Arunas Zekas

Quelle: SPF

Göttingen. Dabei zeigte der Gastgeber eine äußerst mäßige Vorstellung. Den ersten Warnschuss gab 05-Kapitän Philipp Bruns ab (4.), doch das Tor machte Philip Plagge von Grün-Weiß Calberlah, der wie aus dem Nichts mit rechts traf (14.). Im Gehäuse der Schwarz-Gelben stand Robin Windel, weil Clemens Zöllner mit Knieproblemen ausfiel. Windel war beim Gegentor machtlos. War das Spiel bis dahin bereits zerfahren, wurde den Zuschauern danach noch mehr Stückwerk geboten. Erschwerend kam für den Gastgeber dazu, dass Bruns sich eine Verhärtung im Oberschenkel zuzog und ausgewechselt werden musste (28.). Der Kapitän war zuvor neben Jannik Psotta noch am ehesten positiv aufgefallen. Psotta war es auch, der kurz vor der Pause mit einem Dribbling vier Calberlah-Akteure aussteigen ließ und an Philipp Korsch scheiterte (44.).

 
In die zweite Hälfte startete 05 stärker (Chancen von Mladen Drazic und Julian Washausen) und ließ dann wieder nach. Bei mehr als 30 Grad im Schatten war es nun aber auch eine Frage der Hitze. Windel hielt mit zwei Glanzparaden in 1:1-Situationen (65., 88.) sein Team zwar im Spiel, doch vorn ging wenig.

 
Finn Daube wäre fast noch der glückliche Ausgleich gelungen, allerdings ging sein Heber über den Torwart am Tor vorbei (84.).   „Da passt wenig zusammen“, schimpfte in der zweiten Hälfte ein Zuschauer und hatte damit Recht. „Nach dem 0:1 haben wir nur noch gebolzt“, sagte ein enttäuschter Bruns. 05-Trainer Arunas Zekas resümierte: „Das ist heute zu wenig gewesen. In der ersten Halbzeit ging fast jeder Pass zum Gegner, wir sind nie ins Spiel gekommen.“ Warum, konnte er nicht sagen.

 
So wurden die leidgeprüften 05-Fans wieder einmal auf eine harte Probe gestellt – und das doppelt: Sie standen zum ersten Mal auf der Haupttribüne, Bier und Bratwurst gab es aber auf der anderen Seite. Weil die Laufbahn saniert wurde, ging es ganz außenrum, so dass das Bier bei 30 Grad schon wieder warm war, wenn es getrunken werden sollte – Tor: 0:1 Plagge (14.) war

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