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2. Mobilcom-Debitel-Cup in Göttingen

Osnabrück nach Neunmeterschießen Sieger 2. Mobilcom-Debitel-Cup in Göttingen

Der VfL Osnabrück hat die zweite Auflage des B-Junioren-Fußballturniers um den Mobilcom-Debitel-Cup gewonnen. Der Regionalligist setzte sich in einem kuriosen Finale mit 6:5 nach Neunmeterschießen gegen Darmstadt 98 durch. Dritter in der S-Arena wurde Arminia Hannover durch einen 3:2-Sieg vom Neunmeterpunkt gegen Borussia Hildesheim.

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Osnabrücks Devrim Doganer (rechts) im Zweikampf mit dem Darmstädter Max Enders.

Quelle: Pförtner

Göttingen. Die U-17-Mannschaft des Turnierausrichters 1. SC 05 bekam die Tücken des K.o.-Systems zu spüren: Nachdem die Schwarz-Gelben in der Vorrunde mit maximaler Punktausbeute den ersten Platz der B Gruppe belegt hatten, kassierten sie im Viertelfinale ein 2:4 gegen Arminia Hannover.

„Wir sind ganz und gar nicht zufrieden. Denn irgendwo haben wir uns schon den Turniersieg ausgerechnet“, sagte 05-Coach Philipp Portwich. Bei der Niederlage habe er „gemerkt, dass die Jungs noch immer Jugendspieler sind: Wir haben nach vorn gedrückt – aber hinten aufgemacht.“

Während die Arminia im ersten Halbfinale Darmstadt mit 2:4 nach Neunmeterschießen unterlag, zog VfL Osnabrück durch ein 5:1 gegen Hildesheim ins Endspiel ein. Hildesheim hatte im Viertelfinale den Vorjahressieger Eintracht Braunschweig aus dem Turnier gekegelt.

Das Endspiel bot den 50 Zuschauern schließlich einen völlig bizarren Spielverlauf: Nach fünf Minuten ohne Torerfolg wurde aufgrund eines Wechselfehlers eine zweiminütige Zeitstrafe gegen Osnabrück verhängt. Der VfL kassierte in Unterzahl jedoch nicht etwa ein Gegentor, sondern war selbst zweimal erfolgreich. Wobei insbesondere der Treffer von Jonas Burke inklusive Übersteiger schön anzusehen war.

Sieben Spiele

„Nach dem 2:0 haben sich die Jungs als klarer Sieger gefühlt – und das war der Fehler“, kommentierte VfL-Coach Merlin Polzin den weiteren Spielverlauf. Kurz vor Ende der Partie kam Darmstadt wieder zurück, erzielte 40 Sekunden vor Schluss den Anschluss und 30 Sekunden später den Ausgleich zum 2:2. Im Neunmeterschießen avancierte schließlich der Darmstadter Can Aydogan zum Pechvogel.

Polzin zollte seinem Team einen „riesigen Respekt. Mehr ging wirklich nicht: Wir hatten gestern noch einen Laktattest und heute insgesamt sieben Spiele.“ Bei seinem VfL habe „die Mischung aus Ambition, individueller Qualität und Spaß in der Halle“ gestimmt.

Abgesehen davon, dass Bundesligist Concordia Hamburg aufgrund einer Trainerentlassung kurzfristig absagte und damit nur neun Mannschaften am Start waren, war das Organisationsteam um Andreas Wobst absolut zufrieden.

„Fußballerisch hat sich das gezeigt, was wir uns erhofft haben“, sagte Wobst, der den Auftritt der U 16 des 1. SC 05 herausstellte: Das Team wurde zwar Gruppenletzter, habe bei der knappen 0:2-Niederlage gegen Braunschweig aber zu überzeugen gewusst.

Von Timo Holloway

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