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26. Sparkasse & VGH-Cup: RSV 05 mit Trainerduo Günther Frantz und Dietmar Skusa

Verschworene Gemeinschaft 26. Sparkasse & VGH-Cup: RSV 05 mit Trainerduo Günther Frantz und Dietmar Skusa

Sie sind vielleicht das dienstälteste, mit ziemlicher Sicherheit aber das älteste Trainergespann des nächsten Sparkasse & VGH-Cups, der am 8. Januar in der Lokhalle beginnt: Günther Frantz und Dietmar Skusa, Trainer des Kreisligisten RSV 05.

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„Die Jungs definieren ihre Ziele selbst“: Der RSV 05 mit den Trainern Dietmar Skusa (hinten links) und Günther Frantz (hinten rechts).

Quelle: EF

Göttingen. Der gebürtige Bayer Frantz, den es vor 30 Jahren der Liebe wegen nach Göttingen verschlagen hat, ist 61 Jahre alt, Skusa sei „etwas jünger“.

Gemeinsam wollen sie mit den A-Junioren des RSV beim internationalen Hallenfußballturnier in der Lokhalle sportlich „gut aussehen“.

Frantz und Skusa sind alles andere als Anhänger einer althergebrachten Kaderschulung. „Die Jungs definieren ihre Ziele selbst“, sagt Frantz. „Wir haben sie gefragt, wie wir das mit dem Cup handhaben wollen, und sie haben zugestimmt, richtig hart zu trainieren. Wir nehmen das Turnier sehr ernst, machen uns aber keinen Stress.“

Der Kader des RSV zählt 17 Spieler, von denen 15 dem älteren 96er-Jahrgang angehören. Die Kreisligasaison sei bisher „sehr durchmischt“ verlaufen, berichtet Frantz. Die Hinrunde beendete der RSV hinter dem Namensvetter 1. SC 05 II als Zweiter, wobei es Frantz ärgert, dass es für die Reserve des 1. SC 05 möglich ist, Spieler aus der ersten, in der Niedersachsenliga spielenden Mannschaft in der Kreisliga einzusetzen. „Das finde ich einfach doof“, sagt er.

Doch der Fokus liegt auf dem Sparkasse & VGH-Cup. „Die Jungs trainieren sehr fleißig, damit sie alle Kräfte freischaufeln können“, berichtet Frantz.  „Überall, wo sich eine Hallentür öffnet, schlüpfen wir rein. Im Training geht es richtig voran.“ Sogar die Alten Herren des RSV haben den A-Junioren Trainingszeiten überlassen, eine Geste, die Frantz „äußerst nett“ findet.

Gegen den Bovender SV, Spitzenreiter der anderen Kreisliga-Staffel, rechnet sich der RSV etwas aus. „Das waren immer Klassespiele gegen Bovenden. Oftmals haben wir uns neutralisiert, und da kommt es auf das Quäntchen Glück an.“ Friedland/Bremke sei der langjährige Trainingspartner und deshalb auch als Gegner willkommen, und gegen Petershütte wolle man „gut aussehen“.

Eine Zwischenrunden-Teilnahme und ein Spiel gegen den 1. SC 05 „wären natürlich ein Traum“.

Für Frantz und Skusa ist der Sparkasse & VGH-Cup „der Höhepunkt der Trainerkarriere, etwas Einmaliges“ - und das hängt auch mit den Spielern zusammen: Die beiden Trainer sitzen seit 13 Jahren auf der RSV-Bank und betreuen die aktuelle Mannschaft seit nunmehr acht Jahren, seit der G-Jugend.

Gemeinsam sind Spieler und Trainer alt geworden, im nächsten Jahr werden die Talente in den Herrenbereich entlassen. Im Sommer wird bestimmt die eine oder andere Träne fließen. „Fußball ist ein Mannschaftssport, der einfach verbindet“, sagt Frantz.

Von Eduard Warda

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