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96 Fußballteams starten bei Deutschlands größter Uni-Liga in Göttingen

Grillen, chillen, kicken 96 Fußballteams starten bei Deutschlands größter Uni-Liga in Göttingen

Die frische Brise, die bei 14 Grad Celsius über das Sportgelände der Universität am Sprangerweg weht, mag für den gemeinen Hobbyfußballer nicht das ideale Wetter zum Kicken sein. Doch die 1300 Spaßkicker, die am Mittwoch in die Uni-Liga Göttingen gestartet sind, lassen sich davon nicht abschrecken.

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Großes Interesse: 96 Mannschaften treten gegeneinander an.

Quelle: SPF

Göttingen. Von Dynamo Durstig und AS Rum bis hin zur Spielvereinigung Birgit Prinz Boateng und Jahn Regungslos sind fast 100 Teams gekommen, um bei der elften Auflage des Mammutturniers den amtierenden Champion TSG vom Thron zu schubsen.
Mit 96 Mannschaften stellt Göttingen die größte Uni-Liga Deutschlands. „Es wird gedreht und gewendet, bis wir möglichst viele Teilnehmer unterbringen können“, erklärt Chef-Organisator Marc Müller. Vor allem dank der hervorragenden Mitarbeit der Aktiven kann die Veranstaltung reibungslos über die Bühne gehen. „Es sind gar nicht so viele Helfer nötig. Die Uni-Liga ist hier absolut etabliert und selbstorganisiert. Wir benötigen nicht einmal Schiedsrichter, da sich die Studierenden selber pfeifen“, berichtet Müller.

So hat sich die Uni-Liga längst zu einem der Top-Event für Studenten aller Disziplinen entwickelt. Den meisten geht es aber nicht nur um Fußball. Neben der sportlichen Betätigung steht vor allem die Geselligkeit im Vordergrund. Es wird gegrillt, gechillt und einfach nur die Zeit mit Freunden genossen. „Uni-Liga in Göttingen ist mehr als nur kicken, es ist ein Lebensgefühl, und die Leute bleiben mental auch über ihre Studienzeit hinweg dabei“, erzählt Müller.

Wegen dieses Lebensgefühls ist auch Studienanfänger Oliver Harms gekommen. Bereits mehrere Stunden vor Anpfiff seines eigenen Spiels ist er da und genießt die Atmosphäre: „Bevor ich meinen Stundenplan wusste, hatte ich schon ein Uni-Liga-Team. Bereits aus meiner Heimatstadt Uelzen wusste ich von Leuten, die in Göttingen studieren, eine Menge über die Uni-Liga.“ In den nächsten neun Wochen heißt es für ihn daher jeden Mittwoch „Auf zur Uni-Liga“, für Harms und viele seiner Kommilitonen das Zauberwort für ein kurzweiliges Sommersemester. flü

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