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Abstiegskampf pur

Fußball-Landesliga Abstiegskampf pur

Unrund lief es beim Fußball-Landesligisten TSV Landolfshausen zuletzt - einfach unrund. Also trennte sich der Klub von Trainer Yannick Schade, und mit Ex-Trainer Ingo Müller holte das abstiegsbedrohte Team am Donnerstag ein überraschendes 0:0 beim Tabellenfünften MTV Wolfenbüttel.

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So war es im Hinspiel: Die Spieler des SCW Göttingen bejubeln einen 8:1-Heimsieg, der TSV Landolfshausen ist bedient.

Quelle: Swen Pförtner

Landolfshausen. Das sind beste Voraussetzungen für ein spektakuläres Derby am Sonntag um 15 Uhr auf dem Landolfshäuser Sportplatz gegen den SCW Göttingen. Der 1. SC 05 ist spielfrei.

Die Weender haben bereits 22 Punkte auf dem Konto und damit um ein Vielfaches bessere Voraussetzungen im Abstiegskampf als der Dreizehnte TSV Landolfshausen, der bisher 15 Zähler gesammelt hat. Kommen die Freien Turner Braunschweig um den Abstieg aus der Oberliga herum, würde Landolfshausen Platz 13 zum Klassenerhalt reichen. Ansonsten müsste Gitter erreicht werden, das sechs Punkte mehr gesammelt, allerdings auch drei Spiele mehr absolviert hat.

So gesehen ist das 0:0 in Wolfenbüttel eine enorme Motivationshilfe für die TSV-Akteure. Trainer Müller warnt jedoch: „Das Derby wird ein ganz anderes Spiel werden. Weende ist deutlicher Favorit.“ In Wolfenbüttel habe jeder TSV-Spieler für den anderen gekämpft, „die Mannschaft hat das bis zum Schluss durchgezogen“.

Wermutstropfen waren die Verletzung von Jünemann und Gelb-Rot für Meck. Beide Akteure fallen damit gegen den SCW aus.

„Es geht um einiges. Aber für diese Endspiele haben wir in der Landesliga gearbeitet“, sagt SCW-Trainer Marc Zimmermann, der seit langer Zeit mal wieder auf sämtliche Spieler zurückgreifen kann. Trotzdem gehe er mit gemischten Gefühlen in das Spiel. „Es geht um einiges. Wir haben die Möglichkeit, frühzeitig den Nichtabstieg klar zu machen. Das wäre für uns als Aufsteiger ein Riesenerfolg.“ Für sein spielstarkes Team wäre es besser, „wenn der Untergrund des Landolfshäuser Sportplatzes etwas gepflegter wäre“, unterstreicht der SCW-Trainer. „Aber darauf müssen wir uns einstellen. Das ist halt der Landolfshäuser Heimvorteil. Wir haben ja mit dem Kunstrasenplatz auch einen Heimvorteil.“

Zimmermann erwartet in jedem Fall ein „packendes Derby“, zumal Müller seinen Teams stets sehr viel Teamgeist mit auf den Weg gebe. Für den TSV geht es auch darum, Revanche für die achtkantige 1:8-Niederlage im Hinspiel zu nehmen. „Wenn wir so fighten, wie in Wolfenbüttel, haben wir eine Chance“, sagt Ingo Müller.

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