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Alexander Hafner neu bei SV Germania Breitenberg

Fußball Alexander Hafner neu bei SV Germania Breitenberg

Alexander Hafner wechselt von der SVG Göttingen zu SV Germania Breitenberg. „Er hat gebaggert und gebaggert, bis ich doch zugesagt habe“, sagte der Spieler über die Bemühungen von Germania-Trainer Timo Friedrichs. Hafner wollte sich ursprünglich berufsbedingt eine fußballerische Pause gönnen.

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Wechselt von der SVG nach Breitenberg: Mittelfeldspieler Alexander Hafner.

Quelle: EF

Breitenberg/Göttingen. Eigentlich war der Transfer schon geplatzt. Alexander Hafner, ab sofort Spieler des Fußball-Bezirksligisten SV Germania Breitenberg, hatte den Eichsfeldern bereits abgesagt. Der ehemalige Kapitän des Oberligaaufsteigers SVG Göttingen 07 wollte sich berufsbedingt eine fußballerische Pause gönnen. Doch Germania-Spielertrainer Timo Friedrichs blieb hartnäckig. „Er hat gebaggert und gebaggert, bis ich doch zugesagt habe“, erinnert sich Hafner lachend.

 
Und so dürfen sich die Breitenberger ab sofort auf einen Mittelfeldspieler freuen, der dank seiner Fähigkeiten und seines Charakters eine „fußballlerische Bombe“ und darüber hinaus auch „menschlich absolut top“ ist, wie Friedrichs versichert. Und der muss es wissen, bildeten der Germania-Häuptling und Hafner doch einst eine WG und kickten in der Spielzeit 2007/08 gemeinsam für Sparta Göttingen. Nun kämpfen die alten Kumpel wieder gemeinsam auf dem Rasen um Punkte. „Das passt ideal“, ist Friedrichs überzeugt, und auch der neue Teamkollege ist vom Gelingen seiner anstehenden Mission überzeugt: „Wir wollen einen gesicherten Mittelfeldplatz erreichen und nicht so lange zittern, wie es Breitenberg in der letzten Saison musste.“

 
Mit zwei Jahren kam der mittlerweile 28-Jährige aus Tadschikistan nach Deutschland, fing in der E-Jugend bei Göttingen 05 mit dem Vereinsfußball an und wechselte in der D-Jugend zu Sparta. Bereits als B-Junior durfte er im Herrenbereich mitttrainieren, sammelte als A-Junior in der Senioren-Niedersachsenliga erste Erfahrungen im Männerfußball. Dort musste der gelernte Mittelfeldspieler durch Verletzungen seiner Mitspieler auf einmal als Verteidiger ran: „Leider habe ich meine Sache dort wohl so gut gemacht, dass ich da nicht mehr weg sollte.“

 
Doch Hafner überzeugte seine Trainer schnell davon, dass er im Mittelfeld noch wertvoller ist. Sowohl in der defensiven wie auch in der offensiven Zentrale fühlt sich der SVG-EX-Kapitän heimisch, überzeugt durch gute Antizipationsfähigkeit, Übersicht und feines Passspiel. „Wenn es sein muss, bin ich mir aber auch nicht zu schade,  den Ball auch mal wegzubolzen oder dazwischenzugehen.“ Dieser Mix aus Kampfkraft und Finesse soll auch dem Breitenberger Spiel künftig guttun. Zudem befähigen Klasse und Charisma den Sparkassen-Angestellten, der als Privatkunden-Betreuer tätig ist, auch verbal einzugreifen. „Wenn einer aufgeweckt werden muss, dann scheue ich mich nicht davor“, versichert Hafner, der sich sportlich sowohl am eher rustikal zu Werke gegangenen Italiens Ex-Nationalspieler Genarro Gattuso („Ein absolutes Kampfschwein“) als auch an den fußballerischen spanischen Feingeistern Xavi und Andres Iniesta (FC Barcelona) orientiert.

 
Die sieben Jahre bei der SVG waren „super“, sagt Hafner, den ein 2009 erlittener Kreuzbandriss zu einer 18-monatigen Pause zwang, doch der Schritt ins Eichsfeld sei nun der richtige: „Sonst hätte ich ihn nicht gemacht.“

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