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Alexander Hellmold möchte dem TSV Nesselröden weiterhelfen

Zurück in der Heimat Alexander Hellmold möchte dem TSV Nesselröden weiterhelfen

Die Tricks der Fußball-Vereine, neue Spieler zu rekrutieren, werden immer ausgefallener. Wie das Beispiel des TSV Nesselröden zeigt, der sich zur Rückrunde mit dem Landesliga-erfahrenen Alexander Hellmold verstärkte.

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Nesselröden.  André Hunold, der 2. Vorsitzende der Eichsfelder, verbandelte kurzerhand seine Schwester mit dem Routinier und lockte ihn zu seinem Stammverein zurück.  „Der hatte eigentlich gar nichts damit zu tun“, erzählt Alexander Hellmold und schmunzelt dabei.

Der inzwischen 34-jährige begann bei den F-Junioren in Nesselröden, ehe er zwei Jahre in Desingerode dem Ball hinterherjagte. „Ich weiß gar nicht mehr, warum ich da gespielt habe, aber wahrscheinlich waren es irgendwelche freundschaftlichen Verbindungen“, so Hellmold. Von da aus ging es schließlich zu Göttingen 05. Zehn Jahre lang war er ein Schwarz-Gelber, blieb dort bis zum ersten Herren-Jahr. Es folgten neun Jahre beim damaligen Landesliga-Vertreter SV Germania Breitenberg, ehe es ihn dann zurück nach Nesselröden zog. Die Saison, die er dort verbrachte, endete mit Aufstieg und Pokalsieg. Verständlich, dass ihm der Abschied nach den erfolgreichen Monaten nicht leichtfiel, aber berufliche Gründe machten einen Wechsel 2011 nach Tübingen notwendig.

Dort hielt er sich weiter fit, spielte beim SV 03 Tübingen erst zwei Jahre lang in der Kreisliga-Truppe, ehe der Trainer der Bezirksliga-Mannschaft aus Personalnot auf ihn zurückgriff. „Er hat dann offensichtlich gemerkt, dass ich nicht so schlecht bin, und dann durfte ich weiter in der Ersten spielen“, erinnert sich Hellmold.

Der Key-Account-Manager fühlte sich mit seiner Frau sehr wohl in Süddeutschland, doch eines stand für beide immer fest. „Wir haben immer gesagt, wenn wir eine Familie gründen und sesshaft werden wollen, dann möchten wir, spätestens wenn unser Kind im Kindergarten-Alter ist, wieder ins Eichsfeld zurückkehren.“ Jetzt ging es deutlich schneller, geheiratet hat er seine Anja im vergangenen Mai, der Nachwuchs kommt in den nächsten Wochen zur Welt.

„Ich werde nicht unvernünftig sein.“

Den TSV Nesselröden und Trainer Djordje Curcic freut es, auf solch einen wertvollen Spieler zurückgreifen zu können. Zum Rückrunden-Auftakt gegen Rot-Weiß Göttingen spielte Hellmold gleich über die gesamten 90 Minuten. Dies bekam ihm allerdings nicht ganz so gut, denn eine leichte Zerrung warf den Nesselröder ein wenig zurück. „Konditionell bin ich schon ganz gut vorbereitet, aber so komisch es klingt, ich muss erst wieder Fußballspielen lernen, mich auf dem Platz zurechtfinden und die spielerischen Bewegungen automatisieren“, erläutert Hellmold.

Am vergangenen Wochenende im Derby gegen Pferdeberg machte er sich zwar warm, musste aber passen, weil er nicht voll belastbar war. Der Eichsfelder möchte aber auch nichts übers Knie brechen, obwohl natürlich gerade die Aufgabe am Wochenende bei Spitzenreiter VfB Sattenhausen sehr reizvoll ist. „Es wäre zwar schön, wenn ich gleich etwas reißen könnte, aber ich werde nicht unvernünftig sein.“ Langfristig hofft er, den Nesselrödern ein wenig weiterhelfen zu können. Und vielleicht klappt es ja dank seiner Mithilfe noch einmal mit dem Aufstieg.

1. Kreisklasse Mitte, Sonntag, 11 Uhr: SV Puma Göttingen – Nikolausberger SC, TSV Landolfshausen II – SG Herberhausen/Roringen. – Sonntag, 15 Uhr: VfB Sattenhausen - TSV Nesselröden, ESV RW Göttingen – SV Bernshausen, FC Höherberg – SG Pferdeberg.

1. Kreisklasse Nord, Sonnabend, 15 Uhr: SG Bergdörfer II – SG Rhume II. – Sonnabend, 16 Uhr: SV BW Bilshausen II - TSV Ebergötzen, Sonntag, 15 Uhr: SV Lerbach – SV Dostluk Spor Osterode II, SV Eintracht Hahle – SG Gittelde/Windhausen, TSV Holzerode – SV Förste II, SG Tettenborn/Steina/Südharz – SG Barbis/Südring.

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