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Alle sind heiß auf das Derby

Fußball-Bezirksliga Alle sind heiß auf das Derby

Tiefgründige Gedanken über die Mannschaftsaufstellung im Derby gegen den SV BW Bilshausen (Sonntag, 14.30 Uhr) macht sich Trainer Simon Schneegans erst am Sonnabend. Tief ist allerdings der Boden auf dem Sportplatz in Brochthausen schon jetzt, deswegen ist die Austragung des Derbys unsicher.

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Unsanft gestoppt wird in dieser Szene Fabian Otto (l.) von der SG Bergdörfer, der am Sonntag mit seinem Team gegen den SV BW Bilshausen antreten muss.

Quelle: Vetter

Brochthausen. „Ich habe in den letzten Monaten gelernt, dass es erst Sinn macht, sich am Sonnabend Gedanken über die Aufstellung zu machen. „Bis dahin kann noch so viel passieren“, sagte Schneegans, der bislang lediglich auf Alessandro Pizzano verzichten muss, der sich mit Rückenschmerzen herumplagt. „Personalnot herrscht nicht“, verdeutlichte der Bergdörfer Coach, der sich freut, dass er in der Offensive durch die Rückkehr von Christoph Eckermann und Florian Ringling Alternativen hat.

Zusätzlichen Auftrieb gibt den Eichsfeldern natürlich auch der zuletzt errungene Sieg in Bovenden. „Ich kenne Bovenden anders, an diesem Tag lief einfach nichts bei denen zusammen“, meinte Schneegans, wollte allerdings die Leistung seiner Elf aber nicht schmälern. Bliebe die Problematik mit dem Platz in Brochthausen. „Egal, welche Spielform wir im Training gewählt haben, wir mussten aufpassen, den Platz nicht noch weiter umzupflügen.“

Nur suboptimale Trainingsbedingungen hatte auch der SV Blau-Weiß Bilshausen. Am Dienstag gingen die sonntäglichen Gäste der SG Bergdörfer in die Soccer-Arena. „Kleines Spielfeld, kleiner Raum, da war sehr viel Gas drin“, berichtete der Bilshäuser Co-Trainer Eike Noparlik.

Ohne Spielertrainer Sebastian Gehrke geht es für die Blau-Weißen in erster Linie darum, die Abwehr zu stabilisieren. Für Noparlik ist es ein Spiel wie jedes andere, zumal er als aktiver Spieler im Eichsfeld nie ein Derby erlebt hat. „Bei den Spielern merkt man schon, dass sie heiß auf dieses Spiel sind“, sagte Noparlik, der im Hinblick auf diese Partie keineswegs spezifisch anders trainiert hat. „Das klare Kommando lautet natürlich Sieg“, meinte er. Vor allem möchten die Bilshäuser eines: So schnell wie möglich nichts mit dem Abstieg zu tun haben. Bis auf den Langzeitverletzten Robert Strüber und Sebastian Gehrke sind alle dabei. Gehrke-Bruder Philipp ist nach überstandenen Knieproblemen auch wieder an Bord.

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