Volltextsuche über das Angebot:

3 ° / -6 ° heiter

Navigation:
Am Kiessee Göttingen soll ein Fußballplatz entstehen

SPD fordert, dass städtisches Gelände am Baseballplatz genutzt wird Am Kiessee Göttingen soll ein Fußballplatz entstehen

Die SPD-Fraktion im Rat der Stadt Göttingen sieht insbesondere in den südlichen Stadtteilen einen „erheblichen Bedarf“ an Fußballplätzen. Im Sportausschuss hat die SPD deshalb den Antrag gestellt, ein städtisches, momentan an einen Landwirt verpachtetes Areal neben dem Baseballplatz am Kiessee zu einem Fußballfeld umzubauen.

Voriger Artikel
SV Germania Breitenberg erwartet Team vom SCW Göttingen
Nächster Artikel
Stürmer des SV Südharz wird auch von Göttinger Bezirksligisten gefürchtet

Noch grüne Wiese: Nach dem Willen der SPD entsteht neben dem Baseballplatz am Kiessee ein Fußballfeld.

Quelle: Pförtner

Göttingen. Die Göttinger Sport und Freizeit GmbH (GoeSF) soll nun bis möglichst zur nächsten Sitzung des Ausschusses am 18. November die Kosten berechnen, einen allgemeinen Bedarf ermitteln und eine Prioritätenliste erstellen.

In Gesprächen unter anderem mit Vertretern der SVG und des SC Hainberg sei deutlich geworden, dass einzelnen Kindern mangels Trainingsmöglichkeiten bereits abgesagt werden musste, führte Christian Henze (SPD) im Ausschuss aus. „Das ist eine Entwicklung, auf die man reagieren muss“, sagte er. Seine Fraktion fordert deshalb einen zusätzlichen Platz – auf dem Gelände zwischen Baseballfeld, Leine und Kiesseestraße.

GoeSF-Geschäftsführer Alexander Frey schätzt, dass die Kosten im hohen fünfstelligen Bereich liegen. Eine Berechnung habe in der Kürze der Zeit vor der Ausschusssitzung nicht vorgenommen werden können. Als Maßstab zog Frey in der Sitzung den Umbau des Jahnstadion-B-Platzes heran, der sich auf rund 100 000 Euro belaufen habe.

Da ist die Kündigungsfrist für dieses Jahr abgelaufen

Eile bestehe in dieser Sache jedoch nicht, betonte der GoeSF-Chef. Der Pachtvertrag mit einem Göttinger Landwirt könne nur im Einklang mit der Fruchtfolge am Ende der Vegetationsperiode gekündigt werden, also Ende September. „Da ist die Kündigungsfrist für dieses Jahr abgelaufen.“

Ulrich Holefleisch (Grüne) wies darauf hin, dass es im Göttinger Sport auch an anderer Stelle Bedarf gibt, woraufhin der Ausschussvorsitzende Fritz Güntzler (CDU) ein „Zahlengerüst“ der GoeSF anregte, um diesen Bedarf zu ermitteln. Grundsätzlich sei es schön, dass der Fußball in Göttingen gut angenommen wird und die Vereine „so viel leisten“.

„Der Bedarf ist jetzt da und nicht in fünf, sechs Jahren“, stellte Henze klar, dem das sich abzeichnende Verfahren zu lange dauert. „Die Zeit drückt etwas.“ Oberbürgermeister Wolfgang Meyer (SPD) verdeutlichte, dass das geplante Kunstrasenfeld bei der SVG (Tageblatt berichtete) bereits für Entlastung sorgen werde.

„Der Bedarf ist eklatant da, aber es müssen auch andere Bedürfnisse befriedigt werden“, fasste Güntzler zusammen. Wenn die GoeSF es nicht schafft, Bedarf und Kosten bis zur nächsten Sitzung zu ermitteln, soll der Punkt auf die Tagesordnung der übernächsten Sitzung genommen werden.

Von Eduard Warda

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Basketball: SC Weende vs. ASC 46
Noch mehr Fußball