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Aufsteiger Bovender SV entführt drei Punkte vom Favoriten FC Grone

Joker Noureddine sticht nach 30 Sekunden Aufsteiger Bovender SV entführt drei Punkte vom Favoriten FC Grone

Noch Minuten nach dem Schlusspfiff von Schiedsrichter Bülent Bayrakdar aus Salzgitter schlendert Hussein Noureddine mit einem Grinsen fast so breit wie ein Fußballtor über den Platz am Rehbach und lässt sich beglückwünschen.

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Packen beherzt zu: Grones Jabril Jamal (l.) und sein Bovender Kontrahent Cemil Onal.

Quelle: Theodoro da Silva

Göttingen. Im Fußball-Bezirksligaspiel seines Bovender SV beim FC Grone hatte ihn Trainer Aco Pelesic in der 72. Minute für Tim Rodemann eingewechselt – und knapp 30 Sekunden später erzielte der Joker nach einem Bovender Konter und einem präzisen Pass von Timo Hichert in den 16er mit einem Flachschuss aus spitzem Winkel ins lange Eck den 1:0-Siegtreffer des Aufsteigers gegen den Tabellendritten.

„Es ist ein geiles Gefühl, rein zu kommen und sofort das entscheidende Tor zu machen“, beschreibt Noureddine seine Gemütslage.

Sein goldenes Tor war das Highlight einer allenfalls mittelmäßigen, an Höhepunkten armen Partie, in der die Abwehrreihen beider Teams kompakt standen, von der gegnerischen Offensive allerdings auch kaum gefordert wurden. Das trifft besonders auf die auf der ganzen Linie enttäuschenden Groner zu, die sich in 90 Minuten nicht eine zwingende Torchance herausspielten.

„Es war wieder einmal zu sehen, dass wir nicht in der Lage sind, spielerisch was zu reißen, wenn uns drei Offensivkräfte fehlen. Es reicht halt nicht, wenn der ein oder andere individuell gute Ansätze zeigt. Fußball ist nun mal ein Mannschaftssport “, ging Grones Coach Jelle Brinkwerth mit seinem Team ins Gericht.

„Wir sind auf einem gutem Weg“

Auch die Bovender, die mit einem defensiv ausgerichteten 4-3-2-1-System auf Konter lauerten, brachten in der ersten Halbzeit bis auf einen Pfostenschuss von Erol Saciri (29.) im Spiel nach vorn nicht viel zustande. Nach der Pause aber entwickelte  der BSV mehr Druck, sorgten insbesondere Saciri als einzige Spitze und der unermüdlich rackernde Andreas Dellemann des öfteren für Gefahr vor dem Tor von Philipp Schneider.

Der verhinderte in der 83. Minute das mögliche 0:2, als Saciri allein aufs Groner Tor zulief. Zu diesem Zeitpunkt waren die Gäste nur noch zu Zehnt, weil der Unparteiische, der mit acht gelben und zwei gelb-roten Karten die meiste Farbe ins Spiel brachte, Hichert zwei Minuten zuvor wegen einer kleinen Rempelei zum zweiten Mal den gelben Karton vor die Nase gehalten hatte. Pelesic war empört, freute sich aber über drei Punkte. „Wir sind auf einem gutem Weg“, lautet sein Resumee.

Grone: Schneider – Reents (76. Lehrke), Bodenstein, Käding, Stern –  Simon (79. Schwarze), Parlak, Karanovic, Eravci (89. He) – Jamal, Murati. – Bovenden: Koch – Gieße, Petkovic, Schade, Onal – Duhm, M. Gleitze, Hichert, Rodemann (72. Noureddine), Dellemann (87. Probst) – E. Saciri (89. Langer).  – Tor: 0:1 Noureddine (73.). – Bes. Vorkommn.: gelb-rot Hichert (81.), Murati (89.).

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