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Bastian Vogt will Breitenberg gegen Sparta die Daumen drücken

Nach Schienbeinbruch Bastian Vogt will Breitenberg gegen Sparta die Daumen drücken

Bastian Vogt, Mittelfeldspieler des SV Germania Breitenberg, fühlt sich nach seiner am vergangenen Dienstag zugezogenen schweren Verletzung schon wieder auf einem guten Weg. Vogt hatte sich nach einem Zusammenprall mit Sparta Göttingens Torwart Dominick Theune das linke Schien- und Wadenbein gebrochen und wurde noch am späten Dienstagabend im Duderstädter St. Martini-Krankenhaus operiert.

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Blickt nach seiner schweren Verletzung schon wieder optimistisch in die Zukunft: Der Breitenberger Bastian Vogt.

Quelle: Thiele

Breitenberg. „Es geht mir schon wieder ganz gut. Ich bin bereits mit Krücken unterwegs“, berichtet der 23-Jährige. Einige Mannschaftskameraden haben ihn inzwischen besucht, auch Spartas Franz Matezki meldet sich, und mit Göttingens Keeper Theune schrieb Vogt via Facebook. „Ich unterstelle ihm keine Absicht“, beteuert Vogt, der sich noch genau an den schlimmen Moment erinnert: „Es hat richtig knack gemacht. Richtig realisiert habe ich aber alles erst, als ich auf dem Boden lag und gesehen habe, dass mein Bein so komisch abgewinkelt ist.“  

Noch eine gute Woche muss Vogt im Krankenhaus bleiben, will seinen Jungs am liebsten aber am Sonntag ab 15 Uhr vor Ort die Daumen drücken, wenn es zur Neuauflage des Pokalduells kommt. Wann er wieder auf dem Platz stehen wird, ist noch unklar. Den Kopf in den Sand stecken will der Verletzte nicht: „Sowas passiert einfach und gehört zum Fußball dazu.“ Für den Germanen ist es die erste schwere Verletzung.

So bitter der Vorfall auch sei, die Konzentration müsse sein Team jetzt wieder auf das rein Sportliche lenken, fordert Breitenbergs Spielertrainer Timo Friedrichs, weiß jedoch auch, dass das nicht so leicht werden wird. „Es wird schon komisch sein, wieder gegen die gleiche Mannschaft anzutreten, aber wenn es losgeht, dann wird wieder der Fußball im Vordergrund stehen.“  Die Verletzung Vogts, mit dessem Einsatz Friedrichs in dieser Saison nicht mehr rechnet, sei vielleicht auch ein besonderer Motivationsschub, hofft Friedrichs: „Vielleicht ist das nochmal ein spezieller Anreiz, um das Spiel positiv zu gestalten.“

In den gespielten 18 Minuten bekamen die Gastgeber am Dienstag jedoch bereits einen Vorgeschmack auf die Stärke Spartas. „Die haben von der ersten Minute an Gas gegeben, damit waren wir zunächst etwas überfordert“, gibt Breitenbergs Spielertrainer zu. Sich nicht erneut auf dem falschen Fuß erwischen zu lassen, sondern diesmal von Beginn an hellwach zu sein, müsse am Sonntag das Rezept sein.

Von Christian Roeben

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