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Bezirksliga: Bilshausen und SG Bergdörfer sind gefordert

Schwere Aufgaben gegen Top-Teams Bezirksliga: Bilshausen und SG Bergdörfer sind gefordert

Vor echten Bewährungsproben stehen der SV Blau-Weiß Bilshausen und die SG Bergdörfer am 10. Spieltag der Fußball-Bezirksliga.

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Kompromisslos in der Abwehr: Niels Hollenbach (r.) vom SV BW Bilshausen erwartet am Sonntag mit seinem Team den starken SSV Nörten-Hardenberg.

Quelle: Theodoro da Silva

Duderstadt. Während die Bilshäuser am heimischen Sandweg den Tabellenvierten SSV Nörten-Hardenberg empfangen, trifft Aufsteiger SG Bergdörfer in Langenhagen auf den Zweiten SG Werratal. Auch der SV Germania Breitenberg hat Heimrecht, will gegen die SG Lenglern möglichst den vierten Saisonsieg einfahren. Alle Partien beginnen am Sonntag um 14.30 Uhr.

SV BW Bilshausen – SSV Nörten-Hardenberg. Der SSV schlug in der Sommerpause auf dem Transfermarkt mächtig zu, verpflichtete unter anderem Krzysztof Podolczak, Julian Keseling und Dennis Zeibig von Oberligist 1. SC Göttingen 05. Zudem rückte mit Lukas Dymelinck ein Spieler aus der eigenen Jugend auf, der bereits siebenmal erfolgreich war. „Der SSV ist individuell enorm stark“, warnt Bilshausens Trainer Jan-Hendrik Diederich, will das eigene System jedoch nicht verändern.

„Wir werden nicht extra Spieler für die Bewachung dieser starken Individualisten abstellen, davon halte ich nichts“, betont Diederich. Vielmehr soll sein Team „über das Kollektiv nach vorne spielen“. Besonders körperlich werden seine Jungs gegen den Vierten gefordert werden, glaubt Bilshausens Trainer, der weiterhin auf Offensivkraft Dennis Röling verzichten muss. „Angst haben wir aber nicht“, versichert er.

SG Bergdörfer – SG Werratal. „Wir werden Werratal alles abverlangen“ – vor dem Duell mit dem Zweiten strahlt Bergdörfer-Trainer Dieter Bilbeber viel Optimismus aus. „Zu Hause präsentieren wir uns besser als auswärts“, begründet Bilbeber, warum er sich auch gegen Werratal einen Sieg auf eigenem Terrain erhofft.  Gegen den vom ehemaligen Bilshäuser Übungsleiter Thomas Hellmich betreuten Kontrahenten müssten seine Spieler sich jedoch speziell in der Defensive individuelle Aussetzer verkneifen. Torjäger Christoph Eckermann und Abwehrspieler Joscha Möller plagen Schulterblessuren, konnten zuletzt nur eingeschränkt trainieren. „Ich gehe aber davon aus, dass sie auflaufen können“, so Bilbeber.

SV Germania Breitenberg – SG Lenglern. Gezwungenermaßen muss der Breitenberger Spielertrainer sein Team vor dem morgendlichen Spiel umbauen. Die rote Karte von Angelo Deppe und die gelb-rote von Ramon Busch am vergangenen Spieltag zwingt ihn dazu. „Mir fehlen ja jetzt die beiden etatmäßigen Außenverteidiger, aber ich bin ganz optimistisch, dass wir trotzdem eine schlagkräftige Mannschaft aufbieten können“, berichtet Friedrichs.

Er war ein wenig verärgert angesichts der Karten. „Bei dem Spielstand hätte man sich die schenken können“, meint er, verwies dabei aber auf die Unerfahrenheit der „Sünder“. Gegen Lenglern rechnen sich die Platzherren durchaus etwas aus. „Vor der Saison hätte ich Lenglern als Favoriten bezeichnet, jetzt bin ich allerdings ein wenig verwundert, denn die Mannschaft hat sich im Vergleich zum Vorjahr kaum verändert“, erläuterte der Spielertrainer.
Die Gäste aus Lenglern liegen derzeit auf dem 13. Platz, einen Rang vor der „Gefahrenzone“. Zuletzt gelang ihnen ein 1:0-Sieg gegen den SV Südharz.

Ansetzungen (alle Sonntag, 14.30 Uhr):

TSV Bremke/Ischenrode – SCW

Sparta – FC Grone, Weser Gimte – Bovender SV

SV Südharz Walkenried – SC Hainberg

Von Vicki Schwarze und Christian Roeben

Zwischenstände von den Bezirksliga-Partien am Sonntag ab ca. 15 Uhr: gt-sportbuzzer.de.
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