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Bezirksliga: Breitenberg steht in Bremke unter Druck

Das Selbstvertrauen ist zurück Bezirksliga: Breitenberg steht in Bremke unter Druck

Während die SG Bergdörfer sowie der SV Blau-Weiß Bilshausen ihren vorletzten Saisonspielen als Mitglieder des Tabellenmittelfeldes gelassen entgegensehen können, ist das beim SV Germania Breitenberg ganz anders. Vom Abstieg bedroht, zählen für die Germania nur noch Punkte.

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Quelle: dpa (Symbolfoto)

Eichsfeld. Beim TSV Bremke/Ischenrode stehen die Eichsfelder deshalb unter Zugzwang. Alle Partien des Spieltags in der Fußball-Bezirksliga beginnen am Sonntag um 15 Uhr.

TSV Bremke/Ischenrode – SV Germania Breitenberg. 180 Bezirksliga-Minuten liegen in dieser Spielzeit noch vor der Germania, und die haben wegweisenden Charakter. Da Hainberg und Bovenden am letzten Spieltag direkt aufeinandertreffen, reichen Breitenberg zwei Siege zum Klassenverbleib. „Jetzt gilt es, alles was noch da ist, reinzulegen“, fordert Spielertrainer Timo Friedrichs. „Hinterher kann sich jeder meinetwegen fünf Wochen ins Entmüdungsbecken legen.“

Bremke sei ein „perfektes Pflaster“, um Teil eins der Mission Klassenerhalt zu erfüllen. „Dort haben wir so viel gutzumachen“, sagt der spielende Trainer und denkt dabei an die Niederlage am letzten Spieltag der Saison 2010/11, durch die die Eichsfelder die Meisterschaft verpassten, oder neun Gegentreffer im Pokal. Die letzten Spiele gegen Walkenried (3:1) und Grone (3:3) hätten gezeigt, dass „alles möglich ist. Die Niederlagenserie liegt hinter uns, das Selbstvertrauen ist zurück.“

SV Bilshausen – SV Südharz Walkenried. In Bilshausen war in den vergangenen Tagen Regeneration angesagt. „Wir haben nicht trainiert. Unsere angeschlagenen Spieler sollten die Gelegenheit nutzen, um sich behandeln zu lassen“, berichtet Bilshausens Trainer Jan-Hendrik Diederich. Auch wenn die Personalsituation nicht optimal ist, alles andere als ein Sieg gegen den Tabellenletzten wäre für den BW-Coach eine Enttäuschung.

„Wir waren die ganze Saison Fünfter. Ich habe keine Lust, die Saison auf Platz neun oder zehn zu beenden“, unterstreicht Diederich und fordert: „Jetzt muss was kommen.“

SSV Nörten-Hardenberg – SG Bergdörfer. Den SSV beobachtete Bergdörfer-Trainer Dieter Bilbeber bei dessen Heimauftritt gegen Bovenden und war trotz der 1:3-Niederlage von den Gastgebern angetan. „Die Spielanlage ist sehr gut“, lobt Bilbeber und unterstreicht die individuelle Klasse von Akteuren wie dem Ex-Oberliga-Spieler Julian Keseling oder Angreifer Simon Thiele. Doch da Bilbeber mit seinem Team bis zum Saisonende ungeschlagen bleiben möchte, fordert er beim SSV volles Engagement. „Wir werden uns schon lang machen müssen, um nicht als Verlierer vom Platz zu gehen“, ist sich der erfahrene Übungsleiter sicher.

Von Christian Roeben

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