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Bezirksliga: Breitenbergs Spielertrainer trotz Sieges unzufrieden

Schwache zweite Halbzeit Bezirksliga: Breitenbergs Spielertrainer trotz Sieges unzufrieden

Ein Wechselbad der Gefühle erlebte Fußball-Bezirksligist SV Germania Breitenberg im Heimspiel gegen Aufsteiger Bovender SV, verließ am Ende schließlich als glücklicher Sieger den Platz.

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Quelle: dpa (Symbolfoto)

Breitenberg. Die Eichsfelder verbuchten mit dem 3:1 (2:1) den zweiten Dreier im siebten Spiel und verwiesen den unterlegenen Bovender SV mit der sechsten Saisonniederlage auf einen der drei Abstiegsränge.

Nur eine einzige positive Erkenntnis zogen die Gastgeber aus den drei gewonnen Punkten. „Die haben wir im Sack. Alles andere war grenzwertig“, ärgerte sich Breitenbergs Spielertrainer Timo Friedrichs, der für die nächste Trainingseinheit bereits deutliche Worte ankündigt hat. „Die zweite Halbzeit war erschreckend. Das war das bisher schlechteste Überzahlspiel in meinem Leben“, machte der Übungsleiter seinem Unmut schon einmal Luft.

Als Bovendens Matthis Gleitze in der 57. Minute Gelb-Rot sah, wähnten sich die Hausherren offensichtlich in Sicherheit. Denkste! Der BSV, dem gut ein halbes Dutzend angeschlagener Stammspieler fehlte, suchte sein Heil in einem kämpferisch engagierten Auftritt, allerdings ohne daraus zu profitieren.

„Wir haben uns wieder einmal selbst geschlagen“, verließ BSV-Torwart und Kapitän Dennis Koch schon ein wenig ratlos den Platz. Schließlich hatte seine Mannschaft schon nach 240 Sekunden überraschend geführt, um dann durch selbst verschuldete Treffer mit einem Rückstand die Seiten zu wechseln.„Das tut echt weh, wenn man unten steht“, zog sich Bovendens Coach Muhidin Pelesic resigniert in die Kabine zurück. Individuelle Fehler und mangelndes Selbstvertrauen kreidete er seiner Mannschaft an, die das Breitenberger Tor fast dauerhaft bestürmte und beispielsweise durch Routinier Timo Hichert den Ausgleich auf dem Fuß hatte.

„Das ist ein ganz knappes Spiel. Man muss immer nur zittern“, meinte Breitenbergs Fußball-Obmann Michael Nolte schon zur Pause. Er sollte Recht behalten. Für die Erlösung sorgte dann Vito Daniele Galluzzi nach drei Minuten in der Nachspielzeit. Er ließ den viel zu weit herausgelaufenen BSV-Keeper Koch einfach links liegen und hatte alle Zeit der Welt, um einzuschießen.

Zum Ärger von Bovendens Fußballchef Wolfgang Hungerland: „Wir waren trotz Unterzahl in der zweiten Hälfte die bessere Mannschaft. Jetzt müssen wir langsam anfangen zu punkten, um wieder Selbstvertrauen zu gewinnen und aus dem Keller herauszukommen“, forderte Hungerland.

SV Breitenberg: Bartusch – Nolte, Friedrichs, Busch, Deppe – B. Simmert, J.-C. Koch (73. B. Koch),  N. Simmert (70. Hobrecht), Krukenberg, Galluzzi –  Wolanski.

Tore: 0:1 Benseler (4.), 1:1 Galluzzi (77.), 2:1 Wolanski (39.), 3:1 Galluzzi (90 +3).

Von Ferdinand Jaksch

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