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Bezirksliga: Enttäuschendes 2:2 im Heimspiel gegen den SV Südharz

In Breitenberg herrscht Tristesse Bezirksliga: Enttäuschendes 2:2 im Heimspiel gegen den SV Südharz

Grau und düster wie der Novembertag waren nach den 90 Minuten auch die Gesichter der Spieler des Fußball-Bezirksligisten SV Germanen Breitenberg. Vor heimischem Publikum kamen die Mannen um Spielertrainer Timo Friedrichs gegen den Vorletzten SV Südharz  Walkenried nicht über ein tristes 2:2 (1:1) hinaus.

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Quelle: dpa (Symbolfoto)

Breitenberg. Entsprechend enttäuscht war auch der 28-jährige Coach: „Wir müssen hart für unsere Chancen arbeiten, erhalten dagegen zu einfache Tore“, sagte der Breitenberger Verantwortliche und sprach insgesamt sogar davon, am Ende über das Remis noch froh sein zu müssen. Erst drei Minuten vor Schluss gelang dem eingewechselten Daniele Galluzzi – kam in der Pause für den agilen Jan-Christoph Koch, der einen dringenden Termin hatte – mit einem verdeckten Flachschuss der späte Ausgleichstreffer.

Bereits nach 45 Minuten hätte die einseitige Partie zu Gunsten der Hausherren entschieden sein müssen. Allein der wieder genesene Angreifer Markus Kapusniak hätte für Ruhe in den Reihen der Germanen sorgen können, verzog aber zweimal allein vor dem Tor des 50-jährigen Trainers und Ersatzkeepers Olaf Jödicke kläglich. Kapusniak wurde zur Pause gegen den jungen Julian Hartmann ausgetauscht. Weitere große Möglichkeiten vergaben der vor einer Woche 30 Jahre alt gewordene Koch und Mateusz Wolanski.

Waren die rund 100 Zuschauer bis dahin noch mit der Vorstellung ihrer Germanen zufrieden, so verfinsterten sich ihre Mienen im zweiten Durchgang zusehends. Einfallslos und umständlich agierten Wolanski, Galluzzi und Co., fanden kaum ein Mittel zum erfolgreichen Abschluss.

An Effizienz kaum zu überbieten waren die stark ersatzgeschwächten Gäste. Spielerisch unterlegen, versteiften sie sich auf eine konsequente Defensive, in der Offensive lebten sie vom genialen Keven Ball, der zumeist vom wendigen Hussein Rahal unterstützt wurde. In allerfeinster Torjäger-Manier verwandelte der 23-jährige Ball volley mit dem Fuß und per Kopf die beiden einzigen Chancen seines Teams zur zweimaligen Führung. Wäre er anschließend in aussichtsreicher Position konsequenter gewesen, hätten er und seine Elf den Breitenberger Sportplatz sogar noch als Sieger verlassen können. „Aber wir sind mit dem 2:2 zufrieden“, betonte der Gäste-Torjäger und verschwand in der Kabine.

Von Jochen Meyer

Germania Breitenberg: Bartusch – B. Simmert, Hobrecht, Busch – N. Simmert, Deppe, Friedrichs, Wolanski, Krukenberg – Koch (46. Galluzzi), Kapusniak (46. Hartmann).

Tore: 0:1 Ball (7.), 1:1 Friedrichs (21.), 1:2 Ball (51.), 2:2 Galluzzi (87.).

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