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Bezirksliga: Hainberg nach 3:1 gegen Sparta fast gerettet

Ein Punkt fehlt noch Bezirksliga: Hainberg nach 3:1 gegen Sparta fast gerettet

Mit dem 3:1 (1:1)-Erfolg im Lokalderby gegen Sparta hat der SC Hainberg den Weg zum Klassenverbleib geebnet, ist aber noch nicht gerechnet.

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Sieger im Zweikampf: Spartas Yannick Broscheit (links) gegen den Hainberger Jackie Weiss.

Quelle: Theodoro da Silva

Göttingen. „Wir freuen uns natürlich über den Sieg, die Stimmung ist dennoch ein wenig getrübt, weil auch unsere direkten Konkurrenten gewonnen haben“, verwies Hainbergs Trainer Dennis Erkner auf die Siege des Bovender SV gegen Grone und Germania Breitenbergs in Bremke. Im heimischen Duell gegen Bovenden braucht seine Mannschaft am kommenden Sonntag einen Punkt, um nicht auf einen der drei Abstiegsplätze abzurutschen. Nur wenn Breitenberg gegen Gimte verliert, wäre der SCH auch bei einer Niederlage gerettet.

Im umkämpften Duell gegen Sparta sah es bis in die zweite Halbzeit hinein nicht nach einem Erfolg auf eigenem Geläuf aus, das – übersät mit Löchern und steinharten Erdaufwerfungen im spärlich vorhandenen Rasen – den Namen Fußballplatz nicht verdient. Zwar brachte Hauke Boss seine Farben früh mit 1:0 in Führung (11.), doch nach dem 1:1 durch Philip Rietzke (26.) mit einem schlitzohrigen Freistoß-Lupfer von der Strafraumlinie – Sparta hatte nach Foul an Matezki vehement einen Strafstoß gefordert – ließen sich die Platzherren immer weiter in die eigene Hälfte drängen und hatten Glück, nicht in Rückstand zu geraten. „Da hatten wir vor allem in der Mitte keine Zuordnung und waren zu weit weg vom Gegner“, kritisierte Erkner.

Besser wurde es erst einige Minuten nach dem Wechsel. Hainberg agierte in der Abwehr deutlich aggressiver und im Aufbau mit erheblich mehr Selbstbewusstsein. Allen voran Supertechniker Rolf-Hendrik Ziegler, der auf der linken Angriffsseite seine Gegenspieler reihenweise vernaschte und präzise Flanken vors Sparta-Tor brachte, sowie der aus der vierten Mannschaft rekrutierte Routinier André Kaufmann, ständiger Gefahrenherd im Angriffszentrum, und Kraftpaket Daniel von Werder. Zwei seiner extrem weiten und präzisen Einwürfe – beide von der rechten Seite in den gegnerischen 16-Meter-Raum gewuchtet – waren die Vorlagen für Hainbergs 2:1 (72.) und 3:1 (76.) durch Hille und Kaufmann. „Ich brauche das nicht zu trainieren. Das liegt mir seit jeher im Blut“, versicherte der wuchtige Zehner.

Sparta-Coach Esmir Muratovic nahm die Niederlage ziemlich gelassen: „So ist Fußball nun mal. Wir hatten nach dem Ausgleich gute Chancen auf 2:1 oder gar 3:1 wegzuziehen. Dann haben unsere Kräfte nachgelassen und Hainberg ist stärker geworden. Ärgerlich ist, dass wir durch zwei Standards verloren haben.“

Hainberg: Pense – Parusel, Boss, Jerzyk, Broscheit – Schaffer, Ziegner, von Werder, Hille (80. Sidorenko), G. Weiss – Kaufmann (85. Heckmann).

Sparta: Borrs – Manssoor (70. R. Saciri), Reinhardt, Rietzke, Grischke – E. Saciri, Ravindran, Nasreddine, Weinert – Matezki, J. Weiss. – Tore: 1:0 Boss (11.), drischt den Ball nach von Werders Freistoß und Kaufmanns Weiterleitung aus acht Mezern in die Maschen; 1:1 Rietzke (26.), Freistoß-Lupfer aus 16 Metern; 2:1 Hille ( 72.), Direktabnahme nach Einwurf v. Werder in 16er; 3:1 Kaufmann (76.), per Kopf nach Einwurf v. Werder.

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