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Bezirksliga: SCW eilt von Sieg zu Sieg, SC Hainberg von Pleite zu Pleite

Auf Wolke sieben und im freien Fall Bezirksliga: SCW eilt von Sieg zu Sieg, SC Hainberg von Pleite zu Pleite

Die einen marschieren souverän vorweg, die anderen schliddern in die Krise: Während der SCW, Tabellenführer in der Fußball-Bezirksliga, auch die schwere Aufgabe in Breitenberg durch zwei Tore von Julian Kratzert mit 2:0 löste und damit seit der Niederlage am ersten Spieltag in Grone neun Siege und zwei Unentschieden schaffte, rutscht der SC Hainberg durch das 1:8 bei der SG Bergdörfer auf den vorletzten Platz ab.

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Während Julian Kratzert, der hier von Mike Strauß umarmt wird, dem SCW den nächsten Erfolg beschert, war der Treffer von Niklas Pfitzner der einzige beim 1:8 des SC Hainberg.

Quelle: Theodoro da Silva / Pförtner

Göttingen. Dabei schlossen die Teams die vergangene Saison noch einträchtig mit jeweils 58 Punkten auf den Plätzen drei (SCW) und vier (Hainberg) ab.

Der SC Hainberg ist durch den Achterpack der SG Bergdörfer bei den Gegentoren sogar ans Ende der Bezirksliga-Rangliste gefallen. Die Hainberger tauchen auf der Bezirksliga-Seite des Tageblatt-Fußballportals Sportbuzzer zum ersten Mal in der Rubrik „Top 5-Schießbuden“ auf – in elf Spielen kassierte der SC 28 Gegentreffer, genauso viele wie Bremke/Ischenrode und – man höre und staune – die Bergdörfer. Die haben als Tabellenachter in zwölf Partien allerdings auch schon 31 Tore erzielt, der SC kommt bisher nur auf elf.

„Ich habe die ganze Nacht nicht gepennt“, gesteht SC-Trainer Carsten Langar am Tag danach. „Wir schießen sogar noch das 1:3, und nach dem 1:4 brechen dann doch alle Dämme.“ Torhüter Frederick Pense nehme er aus, ansonsten bescheinigt er seiner Truppe, die keineswegs zu jung sei, „Kollektivversagen“. Ein 1:8 sei auch für ihn eine neue Erfahrung, lediglich einmal, als Trainer des 1. SC 05 II, habe er mit 1:9 gegen Sparta verloren.

Noch im vergangenen Jahr sei die große Stärke des Teams die Abwehrarbeit gewesen, so Langar. „Jetzt kriegen wir immer drei Treffer, wenn wir verlieren. Das ist  zu viel.“ Erschwerend dazu komme nun aber, dass seine Spieler nicht mehr so treffsicher sind. „Wir spielen uns nicht mehr ganz so viele Chancen heraus, und die verwerten wir nicht.“

Aus dem Vollen schöpfen

Über das Spiel müsse nun gesprochen werden, „das können wir so nicht stehen lassen“. Auch als Psychologe sei er nun gefordert. Hoffnung macht Langar, dass das „Gros des letzten Jahres“ noch da ist, und seine Mannschaft nicht alles verlernt haben kann. Der Trainer ist sich sicher: „Ich habe bezirksligataugliche Fußballer.“

SCW-Trainer Marc Zimmermann kann momentan aus dem Vollen schöpfen. „Wir sind eingespielt, es gibt Hierarchien, und ich habe eine junge Mannschaft, die aber reifer geworden ist. Das ist der Schlüssel zum Erfolg“, sagt er. Dazu komme ein „ziemlich breiter Kader mit Qualität“. Ein Ausfall wie der von Ansgar Luchte, der drei bis vier Spiele fehlt, könne so problemlos kompensiert werden. „Im Moment macht es einen Riesenspaß.“

Der nächste Gegner heißt nun SG Bergdörfer – Zimmermann und Co. verfolgten am Sonntag am Greitweg beim Spiel Sparta gegen SG Werratal mit Schrecken den Live-Blog des Sportbuzzers und das 1:8 der Hainberger. In der aktuellen Verfassung sollte sich der SCW aber keine zu großen Sorgen machen.

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