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Breitenbergerinnen müssen lange zittern

Fußball-Landesliga Breitenbergerinnen müssen lange zittern

Die Fußball-Frauen des SV Germania Breitenberg haben gegen den TSV Fortuna Salzgitter in der Landesliga ihren zweiten Saisonsieg eingefahren. Gegen den Tabellenletzten setzte sich die Mannschaft von Trainer Frank Grube mit 2:1 (1:1) durch, vergab dabei aber eine Reihe bester Gelegenheiten und musste bis zum Schlusspfiff um den Sieg bangen.

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Im Laufduell: Breitenbergs Sara-Marie Ahlborn (rechts) gegen Salzgitters Ina Dembowski.

Quelle: Schneemann

Breitenberg. „Wir haben es uns heute unnötig schwer gemacht. Eigentlich hätten wir vier oder fünf Tore schießen müssen“,  sagte der erleichterte Breitenberger Coach Grube nach dem Abpfiff.

Sein Team tat sich in den ersten 20 Minuten schwer, Druck aufzubauen. Im Mittelfeld fehlte oft die nötige Ruhe, so dass die Breitenbergerinnen sich kaum einmal wirklich gefährlich dem gegnerischen Tor näherten. Vor der Partie hatte Grube noch vor Salzgitters gefährlicher Stürmerin Karina Kutscher gewarnt – zu Recht, wie sich in der 24. Minute herausstellte. Kutscher, die von Julia Stein bis dahin weitestgehend abgemeldet war, stahl sich plötzlich davon und erzielte nach einem Steilpass aus allerdings abseitsverdächtiger Position das 0:1.

Die Gastgeberinnen reagierten mit wütenden Attacken, allerdings nicht mit mehr Genauigkeit. Erst Martina Trappes 1:1 (33.) brachte den Breitenbergerinnen mehr Sicherheit. Nach schönem Pass von Annika Nickel lief die Germania-Stürmerin frei auf Salzgitters Torfrau Anja Weigold zu und traf halbhoch zum Ausgleich. Beide Kontrahenten hatten noch vor der Pause Gelegenheiten, den zweiten Treffer nachzulegen, doch Breitenbergs Stefanie Bloch vergab per Freistoß (41.), ebenso wie auf der anderen Seite Sabrina Demuth, die am langen Eck vorbeizielte (43.).

Dass Stefanie Blochs Schuss in den Winkel kurz nach der Halbzeit (47.) schon den 2:1-Endstand markierte, war angesichts der hochkarätigen Chancen, die die Breitenbergerinnen in der Folgezeit in schon sträflicher Manier ausließen, mehr als überraschend.  Martina Trappe lief völlig alleine auf das gegnerische Gehäuse zu, verzog jedoch (61.), auch Stefanie Bloch (87., 89.) und Beate Rath (90.) trafen nicht. In den letzten zehn Minuten verstärkten die Gäste den Druck, doch mehr als ein Schuss von Janina Barke (81.), den Breitenbergs Torfrau Sandra Wepel problemlos hielt, gelang dem Schlusslicht nicht mehr.

Germania Breitenberg: Wepel – Stein, Risting, Hage – Busch (56. Uhde), Ahlborn, Nolte, Nickel, Bloch – Rath, Trappe. – Tore: 0:1 Kutscher (24.), nach Steilpass flach ins linke untere Eck; 1:1 Trappe (33.), trifft halbhoch frei vor dem Tor stehend; 2:1 Bloch (47.), Rechtsschuss von halblinks in den rechten Winkel.

Von Christian Roeben

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