Volltextsuche über das Angebot:

15 ° / 9 ° Regen

Navigation:
Bremker fühlen sich benachteiligt

Fußball-Bezirksliga Bremker fühlen sich benachteiligt

Zwei Teams, zwei Welten: Der SCW hat sich durch den gestrigen 2:0 (1:0)-Sieg über den TSV Bremke/Ischenrode in der Spitzengruppe der Fußball-Bezirksliga festgesetzt, der TSV befindet sich dagegen mitten im Nichtabstiegskampf.

Voriger Artikel
SG Bergdörfer nutzt Heimrecht
Nächster Artikel
Aufsteiger Hainberg profitiert vom 1:1 im Topduell

Voller Einsatz: SCW-Spieler Christoph Blum (rechts) bemüht sich um Ballsicherung.

Quelle: Heller

Göttingen. Während die Schwarz-Weißen in den nächsten Wochen entspannt darauf warten können, dass sich Tabellenführer SG Werratal einen Ausrutscher leistet, müssen die Gäste darauf hoffen, dass ihre verletzten Stürmer bald wieder fit werden.

Tore zu schießen vermag beim Tabellenzwölften zur Zeit nämlich niemand.

Nicht nur die derzeitige sportliche Situation beider Klubs ist entgegengesetzt, auch die Meinung der beiden Übungsleiter nach dem Abpfiff war es. „Wir waren klar überlegen, hätten nur den einen oder anderen Treffer mehr erzielen müssen“, fand Weendes Marc Zimmermann. Das sah sein Gegenüber völlig anders: „Wo, bitteschön, waren denn die Weender Möglichkeiten?“, wollte Ralf Stieg wissen.

„Der SCW hat uns zeitweilig gekonnt unter Druck gesetzt, aber die besseren Chancen hatten wir. Und wenn der Schiri den Elfer für uns gibt – wer weiß, wie das Spiel dann ausgeht.“

Stieg spielte auf die Situation in der 30. Minute an, als ein TSV-Angreifer im Zweikampf mit SC-Keeper Schwoerer zu Boden ging, Manuel Holsts Pfeife jedoch stumm blieb. „Das war gar nichts“, so Zimmermann – „einen glasklareren Elfer gibt es doch gar nicht“, meinte dagegen Stieg. Überhaupt wähnten sich die Gäste auffallend oft vom Schiri benachteiligt, so auch in der 24. Minute, als es Handelfmeter für Weende gab. Einfluss auf den Ausgang des Spiels hatte die Szene allerdings nicht: Heise parierte den Schuss von Bianco großartig.

Recht hat wohl der Bremker Zuschauer, der einem Anrufer per Handy seine Sicht der Dinge mitteilte: „Wir spielen einfach scheiße“. Tatsache ist: Spielerisch war Weende besser, vermochte darüber hinaus – vor allem in den ersten 30 Minuten, teilweise auch in der zweiten Hälfte – so zu pressen, dass der TSV zu keinem vernünftigen Spielaufbau kam, immer wieder Bälle verlor. Und vor dem Tor sind Stiegs Mannen einfach zu harmlos. Ohne die Langzeitverletzten Hänfling und De-necke ist der Bremker Sturm nicht mehr als ein laues Lüftchen.

Und Weende – ist der SC schon ein Spitzenteam? „Noch nicht“, wiegelt Zimmermann ab, „dafür fehlt uns noch die Reife.“

SCW : Schwoerer, Scheffler (80. Neumann), Eiffert, Luchte, König (83. Götz), Blum (87. Bornmann), Trenczek, Bauer, Bianco, Obermann, Wieland.
TSV : Heise, Dierks, Linne, Buermann, Kommisin (60. Hottenrott), F. Kobold, Wittkowski, Wille (78. Menz), Wendhausen, Beushausen (73. J. Kobold), Fischer.
Tore : 1:0 Bauer (9.), schlenzt das Leder aus 17 Meter in den Winkel; 2:0 König (54.), jagt Freistoß ins lange Eck.

hru

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Fußball-Bezirksliga

90 verbissen geführte Minuten – aber kein Sieger: Der TSV Landolfshausen und der TSV Bremke/Ischenrode trennten sich im Derby der Fußball-Bezirksliga 0:0.

mehr
Alle Verein der 1. Bundesliga im Quotenvergleich von SmartBets.
Noch mehr Fußball