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Brinkwerth will „neue Reizpunkte setzen“

Fußball-Oberliga Brinkwerth will „neue Reizpunkte setzen“

Von einer Krise will Teammanager Jan Steiger nicht sprechen, lieber von einer „Ergebniskrise“. Tatsache ist, dass der Fußball-Oberligist RSV 05 beim 0:3 in Jeddeloh erneut nicht schlecht gespielt hat, aber zum dritten Mal in Folge als Verlierer vom Platz gegangen ist. 

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Kopfballduell gewonnen: Jan-Henrik-Matthes (oben) gehörte in den vergangenen Spielen zu den stärksten RSVern.

Quelle: Theodoro da Silva

Göttingen. Nun, im Heimspiel gegen den Tabellendreizehnten Rotenburger SV am heutigen Sonnabend um 14 Uhr im Jahnstadion, liebäugelt Trainer Jozo „Jelle“ Brinkwerth mit einer Systemumstellung.

„Als es gut lief, haben wir nur Personen ausgetauscht. Wenn dieses Mittel ausgeschöpft ist, spielt man mit dem Gedanken, das eine oder andere am System zu verändern“, sagt der Coach, für den eine solche Maßnahme im Misserfolgsfall kein böses Erwachen nach sich ziehen dürfte. „Nach den letzten Ergebnissen ist für einen Trainer ja fast alles erlaubt“, sagt Brinkwerth.

Art und Weise zufriedenstellend

„Nicht unzufrieden“ sei er in den vergangenen Partien mit der „Art und Weise“ gewesen, wie das Team aufgetreten ist. „Aber vielleicht hatten wir etwas zu wenig Action auf dem Platz“, unterstreicht der Trainer. „Wir sind vorn einfach zu ungefährlich, müssen mehr Risiko eingehen.“ In den Vorbereitungsspielen sei das Team mit dieser Taktik zwar einige Male auf die Nase gefallen, doch nun sei die Mannschaft eingespielter. „Wir müssen versuchen, wieder etwas präsenter zu sein und zu Hause wieder ein bisschen mehr das Spiel zu machen“, fordert Brinkwerth.

Alles sei möglich, bekräftigt der Trainer – also auch das alte 4-1-4-1-System. Sicher ist nur, dass Julian Keseling, der in Jeddeloh wegen eines Seminars fehlte, in die Innenverteidigung zurückkehrt. Christian Spohr plagt sich mit Leistenproblemen herum und droht auszufallen.

Der Rotenburger SV sei ein „Gegner von unten“, sagt Brinkwerth und meint damit die Tabelle. „Den müssen wir in unserer Situation schlagen.“ Rotenberg verfüge über eine fast neu formierte Mannschaft die allerdings viel Erfahrung mitbringe, denn Akteure wie Mickelat machten die Oberliga schon längere Zeit unsicher. Acel France sei ein durchaus torgefährlicher Mittelfeldspieler. „Im Vorbeigehen lassen die sich nicht schlagen“, warnt Brinkwerth.

Niederlage fiel zu hoch aus

Im Rückblick auf die Jeddeloh-Begegnung und eine Niederlage, „die zu hoch ausfiel“, habe der Ausgleich zum 1:1 „mehr als in der Luft gelegen“, unterstreicht der RSV-Trainer. „Da hatten wir gute Torchancen.“ Mit dem 2:0 sei das Spiel gelaufen gewesen. Und die Schweden, die gegen Deutschland ein 0:4 aufgeholt haben? Als Spieler, erzählt Brinkwerth, habe er selbst mit Sparta in zwei aufeinanderfolgenden Spielen gegen Seulingen und Hainberg mit 3:1 geführt, um in der Nachspielzeit noch jeweils zwei Tore zu kassieren und 3:3 zu spielen. „Aber Jeddeloh war dafür einfach zu stark.“ Nun müsse man mit einer eventuellen Systemumstellung „neue Reizpunkte setzen“.

Asylbewerber haben am heutigen Sonnabend freien Eintritt. Mit der Aktion wolle man einerseits die „meist schwierigen Lebenssituationen aufhellen“, andererseits „einen Anstoß für eine kritische Auseinandersetzung“ mit der Asylpolitik in Deutschland geben, heißt es in einer Mitteilung der Göttingen 05-Fanszene. Die Aktion findet im Rahmen der europaweiten Fare (Footballfans against racism in Europe)-Aktionswochen statt.

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Dritte Pleite in Serie

Der RSV 05 ist in eine Mini-Krise geschlittert. In der Fußball-Oberliga musste er die dritte Niederlage in Serie hinnehmen. Dass der Aufsteiger SSV Jeddeloh die Partie am Sonnabend gar mit 3:0 (1:0) für sich entschieden hat und die Schwarz-Gelb-Grünen zum dritten Mal in Serie ohne eigenen Torerfolg blieben, sorgt für eine besondere Qualität.

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