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Ein Sport für Umfaller

Bubble Soccer beim Erlebnis Turnfest Ein Sport für Umfaller

Eigentlich etwas für Engländer: Im Zweikampf mal ordentlich in den Mann gehen und die Gegenspieler mehrere Meter weit wegbrummen. Beim Bubble-Soccer sehen die Spieler allerdings von den Knien aufwärts aus wie die Ball-Männchen im New-Order-Video.

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Quelle: Swen Pförtner

Göttingen. Sie sind geschützt mit einer Kunststoff-Ballhülle, und so tut ein Zusammenprall kein bisschen weh - also nichts für Engländer. Dafür aber für die A-Junioren des 1. SC Göttingen 05, die normalerweise in der Fußball-Niedersachsenliga zu Hause sind. Sie entschieden den Wettkampf der acht Mannschaften, die sich an entsprechend vielen niedersächsischen Standorten für das Landesfinale qualifiziert haben, mit einem 2:0-Finalerfolg gegen das “Liebeteam Sliggy” aus Braunschweig mit 2:0 für sich. Dritter wird “Saufhampton FC” aus Meppen, lässt also unter anderem “Ballerdasdarein Istanbul” hinter sich.

“Tore schießen, Spaß haben”, darum gehe es beim Bubble-Soccer, sagt Till Dölle aus Hannover, vom Organisator des Turniers, einer Seminargruppe der Bundesfreiwilligendienste. Gefördert wird das Ganze vom LSB. Die Qualifikationsturniere im Bubble-Soccer, einer Trendsportart, die aus Dänemark rübergeschwappt ist, seien an den neun niedersächsischen Standorten (einer war am Sonnabend verhindert) “mit Kusshand” angenommen worden: Zehn bis 26 Mannschaften hätten jeweils an den Qualifikationsturnieren teilgenommen.

An den Göttinger Lokalmatadoren kommt beim Finalturnier keiner vorbei, die Benzstreet Boys dominieren bereits ihre Vorrundengruppe. 05-Kapitän Robin Hartwig hat seine Teamkameraden überzeugt mitzumachen und ist selbst vom Sportlehrer dazu animiert worden. “Es ist witzig, wen wegzurammen”, sagt Benzstreet Boy Mathis Ernst. “Das macht Bock”, findet auch Hartwig.

Das Team baut hinten mit einem Regisseur auf, während vorn dessen Mitspieler die Gegner aus dem Weg räumen - letztlich das Erfolgskonzept. Ganz umsteigen wollen die 05-Spieler aber nicht auf die Trendsportart. “Wir machen das nur zum Spaß”, betont Ernst. Dann ist ja gut.

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