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Die SVG ist wieder da

Fußball-Oberliga Die SVG ist wieder da

Über den Kampf zum Sieg: Drei wichtige Punkte im Abstiegskampf hat Fußball-Oberligist SVG Göttingen beim 4:1 (1:1)-Erfolg gegen den Tabellennachbarn HSC Hannover eingefahren - und dabei gegen Ende der Partie regelrecht begeistert.

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Lamine Diop beglückwünscht SVG-Torjäger Yannik Freyberg zu dessen Treffer zum zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich.

Quelle: Swen Pförtner

Göttingen. Die Schwarz-Weißen sind damit in der Tabelle am Gegner vorbeigezogen und haben die Abstiegsplätze verlassen. Dabei sah es über weite Strecken der Begegnung vor 150 Zuschauern am Sandweg nicht nach einem derartigen Happy End für den Gastgeber aus.

Im Gegensatz zu den vorangegangenen Partien erarbeitete sich die SVG zwar Möglichkeiten in Hülle und Fülle, aber vor dem gegnerischen Gehäuse machte sich das fehlende Selbstvertrauen bemerkbar. Symptomatisch war eine Szene in der 20. Minute, als Diop auf das HSC-Tor zulief, zwingend selbst hätte schießen müssen, sich dann aber für einen Querpass auf Freyberg entschied. Resultat: Ein Bein war dazwischen, die Chance vertan.

Zu diesem Zeitpunkt stand es bereits 0:1, weil die SVG einmal nicht aufgepasst und Chahrour nach einem Steilpass eiskalt vollstreckt hatte (12.). Während die Gäste vor der Pause nur noch zwei gute Chancen hatten (unter anderem einen Latten-Freistoß in der 44. Minute), leistete sich der Gastgeber unter den Augen von Ex-Keeper Denny Cohrs, der in der Winterpause wohl wieder zurückkehrt, ein Fahrkartenfestival.

Jede einzelne der folgenden Möglichkeiten war eine sogenannte hundertprozentige Chance: Evers wartet zu lange, der Keeper hält (21.); Diops Kopfball aus vier Minuten gerät zu drucklos (28.); Diop passt von der Torauslinie zurück auf Ziegler, der Torhüter hält (30.); Keselings Schuss wird vom Keeper mit den Fingerspitzen an den Pfosten gelenkt (41.). Zumindest Freyberg verwertete einen Steilpass und traf unten links zum 1:1 (27.).

Ein Diop-Heber eröffnete die zweite Hälfte (49.), und auch Ziegler scheiterte (61.). Kampf war nun Trumpf, und in die Karten spielte der SVG eine Fehlentscheidung: Sabab spielte den Ball - und ging mit Gelb-Rot vom Platz (69.). Dann kam der „bisher effektivste Auftritt“(SVG-Trainer Knut Nolte) von Kusch. 70. Minute: Einwechslung. 74. Minute: 2:1. 79. Minute 3:1 (nach Evers-Pass auf Diop, der diesmal klug querlegt). 83. Minute: Auswechslung gegen Wiederhold wegen Oberschenkelproblemen.

Wiederhold machte per Kopfball-Bogenlampe noch das 4:1 (90.) und damit auch die Party am Sandweg perfekt: Gras gefressen, Tore geschossen. „Das Team hat geackert“, lobte Nolte, dem imponierte, wie ein Evers „90 Minuten lang marschiert ist“. Mit dieser Einstellung braucht sich niemand Sorgen zu machen über die SVG. - Tore: 0:1 Chahrour (12.), 1:1 Freyberg (27.), 2:1, 3:1 Kusch (74., 79.), 4:1 Wiederhold (90.).

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