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Die Trainer von Hagenberg und der SVGE über das Spitzenspiel

Gipfelduell der Kreisliga Die Trainer von Hagenberg und der SVGE über das Spitzenspiel

Ist es schon das vorgezogene Endspiel um die Meisterschaft in der Fußball-Kreisliga Süd? Am Sonntag um 15 Uhr empfängt Spitzenreiter Grün-Weiß Hagenberg am ersten Kreisliga-Spieltag nach der Winterpause den Tabellenzweiten SV Groß Ellershausen/Hetjershausen.

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Quelle: dpa (Symbolfoto)

Göttingen. Bei einem Sieg würde die SVGE bei einem weniger absolvierten Spiel und der besseren Tordifferenz bis auf drei Punkte an Hagenberg heranrücken, und der Titelkampf wäre wieder spannend. Ein Hagenberger Erfolg wäre sicherlich schon ein Fingerzeig im Meisterschaftsrennen. Während SVGE-Trainer Matthias Knauf sein Team als klaren Außenseiter einstuft, warnt Grün-Weiß-Coach Oliver Gräbel vor dem Gegner.

„Das wird sauschwer für jeden in der Mannschaft. Hagenberg hat sich richtig gut verstärkt im Winter“, sagt der 44-jährige Knauf über den Gegner im Spitzenspiel. „Wir haben ein neu zusammengewürfeltes Team, und man weiß ja: Ein paar gute Spieler machen noch kein Team“, lautet die Replik des 42-jährigen Gräbel. Groß Ellershausen verfüge über eine eingespielte Mannschaft, „die weiß, wie es in der Kreisliga aussieht. Meine Spieler wissen das noch nicht.“

Das lässt Knauf nicht gelten: Ohne Neuzugang Steve Piper betrage der Altersdurchschnitt 19 Jahre. „Es ist eigentlich eine Rasselbande plus Piper. Die machen und tun, aber die machen eben auch vieles falsch, und das ist gar nicht böse gemeint. Da fehlt einfach die Cleverness.“

„Ich habe allergrößten Respekt vor Groß Ellershausen. Mein Freund Matze Knauf verfügt über außergewöhnlich gute Fußballer wie Maxi Lieseberg im Sturm“, sagt Gräbel. „Oftmals ist es ja so, dass ein eingespieltes Team die individuelle Klasse schlägt. Ich hoffe nur, dass es dieses Mal nicht so ist.“

Hagenberg als Favorit ins Spiel

„Hagenberg hat sehr gute Einzelspieler, das Team könnte auch 1:1 in der Bezirksliga spielen“, gibt Knauf die Komplimente zurück. „Sie sind gut besetzt und haben ein verdammt gutes Trainergespann. Es ist nicht einfach, aus so einer Truppe eine Einheit zu formen und Ruhe zu haben. Mein alter Freund Ollie ist einer der wenigen Trainer der Region, die das können.“ In taktischer Hinsicht sei Hagenberg eine „Ballbesitz-Mannschaft“, die SVGE komme eher über ein schnelles Umschaltspiel.

„Ich gehe davon aus, dass nur wenige Mannschaften auf den Hagenberg kommen, um mit offenem Visier zu stürmen. Wir sind uns bewusst, dass wir das Spiel machen müssen“, sagt Gräbel. Der Hagenberg-Trainer prognostiziert aber, dass sein Kollege Knauf „noch die eine oder andere Überraschung auspackt“ – vielleicht sogar Marius Reinelt, von dem der SVGE-Coach allerdings sagt, dass er mit Knöchel-Problemen nicht mehr auflaufen kann.

In einem Punkt sind sich Gräbel und Knauf einig: Hagenberg geht als Favorit ins Spiel, die SVGE als chancenreicher Außenseiter. „Es hängt mir immer noch nach, dass ich zu Beginn der Saison gesagt habe, dass wir Meister werden wollen. Aber wenn die anderen nicht können, wollen wir das immer noch“, lautet die Kampfansage von Knauf. Gräbel ist sich bewusst, dass das aufgerüstete Hagenberg noch einige Rückschläge erleben wird. „Aber das muss ja nicht gleich im ersten Spiel der Rückrunde gegen den Tabellenzweiten sein“, sagt er.

Von Eduard Warda

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