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ESV Rot-Weiß gewinnt Kreisduell gegen Renshausen

Frauenfußball-Oberliga ESV Rot-Weiß gewinnt Kreisduell gegen Renshausen

„Vizemeister, Vizemeister – hej, hej, hej.“ Die Oberliga-Fußballerinnen des ESV Rot-Weiß haben sich Platz zwei mit einem 3:2 (0:2)-Erfolg im Kreisduell gegen den FFC Renshausen gesichert und diesen nach dem Abpfiff entsprechend gefeiert. Dabei hatte es 80 Minuten lang nicht nach einem Heimsieg ausgesehen, erst ein Doppelschlag in der 81. und 84. Minute brachte die Gastgeberinnen noch auf die Siegerstraße.

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Torschützin und Vorbereiterin für den ESV Rot-Weiß: Marie Diekgerdes (links, hier im Zweikampf mit Nicole Pöhlmann).

Quelle: Theodoro da Silva

Göttingen. Für beide Mannschaften war das Derby eine Kür. Ihre Pflicht hatten die Eichsfelderinnen schon am Pfingstwochenende erfüllt, als sie den Klassenverbleib gesichert hatten. Für den ESV hätte es im schlechtesten Fall Platz drei werden können. Unverständlich war deshalb die Nervosität bei den Rot-Weißen, die sich immer wieder „Stockfehler“ – so Trainerin Ilse Kuck – erlaubten. Ein solcher führte zum frühen Führungstreffer des FFC. Der Rückpass auf ESV-Keeperin Zani missglückte, die schnelle Lisa Schwerthelm ging dazwischen und schoss ungehindert zum 1:0 ein.

 
Etwas ideenlos versuchten es die Gastgeberinnen immer wieder mit Angriffen durch die Mitte, doch Renshausens Abwehrchefin Heuerding behielt die Übersicht, dirigierte ihre Mitspielerinnen und rettete, wenn es sein musste, immer wieder per Kopf. Lange Bälle in die Spitze folgten, Lisa Schwerthelm sorgte dort immer wieder für Unruhe.

 
Ein genau solcher Angriff brachte auch das 2:0. Heuerding bediente Lisa Schwerthelm auf der linken Angriffsseite und ihre mitgelaufene Schwester Linda stand so gut im Strafraum, dass der Konter in der 55. Minute im Tor der Gastgeberinnen landete. Woltemates Aufruf an ihre ESV-Mitspielerinnen „Nun löst endlich mal die Handbremse“ hatte Aufforderungscharakter. Vermehrt wurde über die Außenpositionen angegriffen, die FFC-Defensive weit auseinander gezogen. Dennoch fiel der Anschlusstreffer zunächst nach einer Standardsituation: Schlössers Freistoß schob Diekgerdes mit dem Außenrist aus kurzer Distanz über die Linie. Der haltbare Schuss von Schlösser aus etwa 16 Metern rutschte FFC-Torfrau Ottjes über die Finger, es stand 2:2. Renshausen hatte sich von dem Schock noch nicht richtig erholt, als Schuh einen Diekgerdes-Pass verwertete und erneut aus kurzer Distanz einschob.

 
Verwundert über die Nervosität und Unsicherheit ihrer Mannschaft war Trainerin Ilse Kuck. „Als ich von der Vierer- auf die Dreierkette umgestellt habe, lief es besser. Und am Ende hat sich die gute Fitness meiner Spielerinnen ausgezahlt. Sie hatten auch in der Schlussphase immer noch die Möglichkeit, eine Schippe drauf zu legen.“ Keinen Kommentar gab es vom FFC-Trainer Wendelin Biermann, der in der 85. Minute seine Coaching-Zone auf Geheiß von Schiedsrichterin Saskia Geweke verlassen musste.   

 
ESV Rot-Weiß: Zani – Wedekamp, Becker, Mavraj (70. Brandt), Stehl, Deppe, Uhlott (46. Schuh), Jansen. Diekgerdes, Woltemate, Schlösser. –  Tore: 0:1 Lisa Schwerthelm (4.), 0:2 Linda Schwerthelm (55.), 1:2 Diekgerdes (62.), 2:2 Schösser (81.), 3:2 Schuh (84.).

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