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ESV Rot-Weiß sieht sich beim FFC Renshausen nicht in der Favoritenrolle

Verfolger Ahlten fordert Spitzenreiter Sparta ESV Rot-Weiß sieht sich beim FFC Renshausen nicht in der Favoritenrolle

Mit unangenehmen Gegnern bekommen es die beiden Göttinger Teams in der Frauenfußball-Oberliga am Sonntag zu tun. Spitzenreiter Sparta muss sich um 12 Uhr auf dem heimischen Kunstrasenplatz am Greitweg gegen Verfolger TSG Ahlten behaupten.

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Göttingen. Bereits um 11 Uhr tritt Lokalrivale ESV Rot-Weiß im Kreisderby beim FFC Renshausen an. Gegen den Tabellenelften möchte die Mannschaft von Trainerin Ilse Kuck mindestens einen Punkt holen und ihren Mittelfeldplatz festigen.

Sparta – TSG Ahlten. Sparta-Coach Norbert Meyer hat großen Respekt vor dem Tabellendritten, der drei Punkte weniger auf dem Konto hat als die Göttingerinnen. „Ahlten hat ein kompaktes, spielstarkes Team, das sich vor der Saison auf zwei Positionen verjüngt hat und als Mitfavorit um den Titel gehandelt wird“, warnt Meyer vor den Gästen, „gegen die wir immer Probleme hatten“.

Gut in Erinnerung sind ihm noch der glückliche 3:2-Heimsieg und die ärgerliche Auswärtsniederlage in der vorigen Saison. Immerhin habe sich die personelle Situation ein wenig entspannt, weil, so Meyer, „die arbeitende Bevölkerung hinzukommt“ – bis auf Polizistin Jessika Reincke, die am Sonntag Dienst schieben muss.

Obwohl die Sparta-Abwehr zurzeit ausschließlich mit „nicht gelernten  Defensivspielerinnen“ (Meyer) bestückt sei, macht er sich nach dem mageren 1:0 vor einer Woche in Ahlerstedt mehr Sorgen um die Offensive: „Hinten stehen wir erstaunlicherweise sehr stabil. Wichtig ist, dass wir vorne wieder richtig in Tritt kommen und unsere Chancen nutzen.“

FFC Renshausen – ESV Rot-Weiß . Obwohl ihr Team nach holprigem Saisonstart seit drei Partien ungeschlagen ist und in den vergangenen beiden Wochen souverän mit 4:1 in Bückeberge und gar mit 6:1 gegen den Tabellennachbarn Bienrode gewonnen hat, sieht Trainerin Ilse Kuck ihren ESV beim Tabellenzehnten keineswegs in der Favoritenrolle.

In die hat Renshausens Coach Wendelin Biermann die Göttingerinnen gedrängt, weil sie Spielerinnen mit Regionalliga-Erfahrung hätten, und Marie Dieckgerdes sogar in der 2. Bundesliga gespielt hat. „Man sollte die beiden Siege nicht überbewerten. Bückeburg ist Tabellenletzter, und Bienrode musste auf wichtige Spielerinnen verzichten, während wir erstmals fast den gesamten Kader zur Verfügung hatten.

Außerdem gleicht der Platz in Renshausen einem Hexenkessel. Dort haben alle Mannschaften Probleme“, sagt Kuck. Ihre Prognose: „Es wird ein Spiel auf Augenhöhe, und ich wäre sehr froh, wenn wir einen Punkt holen können.“

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