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ESV Rot-Weiß verliert im Achtelfinale deutlich

NFV-Pokal Frauen ESV Rot-Weiß verliert im Achtelfinale deutlich

Die Oberliga-Fußballerinnen des ESV RW Göttingen sind im Achtelfinale des NFV-Pokals gescheitert. Sie unterlagen dem Regionalligisten TSV Havelse klar mit 0:6 (0:1).

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Einmal Zweikampf-Siegerin: ESV-Spielerin Johanna Becker (rechts) enteilt ihrer Havelser Kontrahentin.

Quelle: Heller

Göttingen. In der ersten Hälfte boten die ersatzgeschwächten Rot-Weißen dem Favoriten aber enorme Gegenwehr. „Havelse war zwar überlegen, aber viele ihrer Tore waren Geschenke“, sagte ESV-Coach Hans-Werner Wehmeyer, für den die Niederlage „ein bisschen zu hoch ausgefallen“ sei.

Drei Minuten länger hätte der ESV durchhalten müssen, dann wäre er mit einem achtbaren 0:0 in die Pause gegangen. Und als die TSV-Spielerin Lisa Sander aus 15 Metern einen Schuss abgab, da ahnten die 100 Zuschauer sicher nichts Böses. Doch der Ball rutschte Torhüterin Rina Eisfeld unter dem Schlappen durch und kullerte über die Linie. „Man kann ihr keinen Vorwurf machen, sie ist keine Torfrau“, verdeutlichte Wehmeyer, der auf alle drei regulären Torhüterinnen verzichten musste. „Aber wenn man gegen einen stärkeren Gegner in Rückstand gerät, wird es sehr schwer.“

Zuvor hatte der ESV den Gästen alles abverlangt, bei einem Konter durch Juliane Schuh sogar die Chance zur Führung (6.). Havelse hatte zwar mehr vom Spiel und einige Chancen, doch die rot-weiße Defensive stand kompakt. Bangen mussten die Gastgeberinnen jedoch in der 25. Spielminute, als die im Strafraum völlig unbewachte Sander bedient wurde. Ihr Kopfball auf das halbleere ESV-Tor strich aber über den Querbalken.

In der zweiten Hälfte erarbeiteten sich die Gäste zunehmend Chancen. Mit zwei Treffern binnen zwei Minuten führte Antje Schulz ihren TSV endgültig auf die Siegerstraße. Hatte Johanna Becker das 0:4 mit einem Kopfball auf der Torlinie zunächst noch verhindert, so erhöhte Havelse zehn Minuten vor Schluss mit zwei Toren in Folge auf 5:0. Auf der Gegenseite vergab Janina Kellner die größte Möglichkeit, als sie einen Rückpass abfing, die Schlussfrau umkurvte – aber nur das Außennetz traf.

Mit ihrem dritten Treffer sorgte schließlich Antje Schulz für den Endstand. Sie verdeutlichte: „Wenn der ESV in Führung geht, kann es sehr eng werden. Aber am Ende hatten wir einfach die bessere Kondition.“

ESV: Eisfeld – Schulze, F. Volkmar, Jansen, Zani (83. Hein), S.Volkmar (59. Kellner) – Stehl, Becker, Pruefer – Wedekamp, Schuh. – Tore: 0:1 Seeger (43.), 0:2/0:3 Schulz (55./57.), 0:4 Thürnau (80.), 0:5 Seeger (82.), 0:6 Schulz (87.).

th

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