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Eintracht Braunschweig testet in Northeim

Fußball-Testspiel Eintracht Braunschweig testet in Northeim

Die Eintracht empfängt die Eintracht: Zum Testspiel des Fußball-Oberligisten Northeim gegen den Zweitligisten Braunschweig werden am Freitag mehr als 1000 Zuschauer erwartet. Anpfiff im Gustav-Wegner-Stadion ist um 18.30 Uhr, Karten gibt es an der Abendkasse.

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Ken Reichel und seine Mitspieler von der Braunschweiger Eintracht sind am Freitag zu Gast im Northeimer Gustav-Wegner-Stadion.

Quelle: Dominique Leppin/dpa

Northeim. Der Braunschweiger Trainer Torsten Lieberknecht hat noch gute Erinnerungen an den bis dato letzten Testspielauftritt der „Löwen“ in Northeim, und das nicht nur, weil 2014 sein Team mit 6:0 gewonnen hat. „Das Spiel war gut besucht, sehr gut organisiert, und Northeim war bereits damals eine ambitionierte Mannschaft“, sagt der 42-Jährige.
Man wolle sich am Freitag bei den vielen Braunschweig-Fans in der Region Südniedersachsen präsentieren, so Lieberknecht, für dessen Team es bereits das zweite Testspiel ist – im ersten gab es gegen eine Braunschweiger Stadtauswahl einen 9:1-Erfolg. Für den Zweitligisten geht es momentan Schlag auf Schlag, denn am Sonnabend heißt der Testspielgegner in Salzgitter Odense BK, der in der ersten Liga Dänemarks spielt. „Für uns ist es ein Doppelspieltag“, so Lieberknecht.
Auch Northeim verfüge nach anstrengenden Trainingseinheiten momentan „nicht über die große Frische“, unterstreicht Teammanager Hartmut Denecke. Es wird täglich trainiert, nach einem dreitägigen Trainingslager in Munster sei das Team „relativ platt“ gewesen.
Unter dem neuen Trainer Malte Froehlich und dem Athletik-Trainer Christian Constein weht bei der Northeimer Eintracht offenbar ein anderer Wind: „Die Spieler sind pünktlicher beim Training, und es wird konzentrierter trainiert als in den letzten Jahren“, sagt Denecke. „Das Training ist top, alle sind motiviert“, unterstreicht der ehemalige 05-Akteur Christian Horst, der unter Froehlich von der Sechser-Position wieder in die zentrale Defensive gerückt ist. „Hinten drin kann ich am besten meine Stärken ausspielen“, sagt der 26-Jährige.
Braunschweig reist mit dem gesamten Kader an, nur Correia und Boland fallen verletzungsbedingt aus. „Das Augenmerk wird in Northeim auf der Offensive liegen“, sagt Lieberknecht, der sich von der Partie wichtige Erkenntnisse erhofft: „Ich will alles, was ein Fußballspiel auszeichnet, von der Mannschaft sehen“, stellt der Trainer klar. Die Personalplanung bei den „Löwen“ sei noch nicht abgeschlossen, verrät Lieberknecht: „Wir sind noch auf der Suche nach einem Innenverteidiger, aber das gestaltet sich momentan schwierig“, sagt er, „Doch ich bin deswegen nicht unzufrieden, das ist eine normale Situation“.
Northeim ist bei der Suche nach einer defensiven Ergänzung bereits fündig geworden, hat den Ex-Profi Karsten Fischer vom Goslarer SC verpflichtet. So etwas wie ein Wiedersehen gibt es am Freitag für Northeims Trainer Froehlich: Er war früher B-Jugendtrainer bei Braunschweig.

Die „Löwen“: Namen, Zahlen, Fakten

Eintracht Braunschweig wurde unter dem Namen „Fußball- und Cricket-Club Eintracht Braunschweig“ am 15. Dezember 1895 gegründet. Er war – im Gegensatz zum Lokalrivalen Hannover 96 – Gründungsmitglied der am 6. Mai 1963 gegründeten Bundesliga. Der größte Erfolg der Vereinsgeschichte folgte in der Saison 1966/67 mit dem Gewinn der Deutschen Meisterschaft. Im Jahr 1973 sorgte Eintracht Braunschweig für Aufregung, weil man als erste deutsche Mannschaft mit Trikotwerbung auflief. Nach zwischenzeitlicher 28-jähriger Bundesliga-Abstinenz kehrte die Eintracht in der Saison 2013/14 für ein Jahr zurück ins Oberhaus. Die vergangene Saison beendete man im gesicherten Mittelfeld der 2. Liga auf dem achten Rang. Mit Onel Hernandez (VfL Wolfsburg II), Julius Biada (Fortuna Köln), Suleiman Abdullahi (Viking Stavanger) und Quirin Moll (Dynamo Dresden) stehen bereits vier Neuzugänge für die neue Saison fest. pc

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