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Euphorie und Kollektiv sind Erfolgsrezept der SVG Göttingen

Fußball-Oberliga Euphorie und Kollektiv sind Erfolgsrezept der SVG Göttingen

Den Augenblick genießen, aber bitte nicht überbewerten: So blicken die SVG-Verantwortlichen auf den Bilderbuch-Start des Aufsteigers in der Fußball-Oberliga. Und Abteilungsleiter Thorsten Tunkel hat eine Erklärung, warum der Neuling derzeit die Liga aufmischt.

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Quelle: Pförtner

Göttingen. Vier Spiele, zehn Punkte – und das ausnahmslos gegen Klubs, die durchaus höhere Ansprüche angemeldet haben. Der Auftakt in das Unternehmen Fußball-Oberliga kann sich für die SVG 07 wirklich mehr als sehen lassen. „So einen Start hatte keiner von uns für möglich gehalten. Man hofft natürlich immer ein wenig darauf, aber das ist schon enorm erstaunlich“, betont SVG-Erfolgstrainer Knut Nolte. „Wir profitieren derzeit sehr davon, dass wir als Mannschaft eingespielt sind.

Zudem ist es uns gelungen, die Aufstiegseuphorie mit in die neue Serie zu nehmen. In der Oberliga scheint es Trend zu sein, Großteile des Teams in der Sommerpause auszutauschen. Die Mannschaften benötigen einfach noch Zeit, um sich einzuspielen. Uns soll das Recht sein“, sagt Tunkel mit einem breiten Schmunzeln auf dem Gesicht.

An den Saisonzielen ändere der Turbo-Start jedoch nichts, unterstreicht der Abteilungsleiter: „Wir haben zehn Punkte. Das ist ein Viertel der Zähler, die wir zum Ligaverbleib benötigen. In der Oberliga zu bleiben, das ist unser Ziel.“ Zumindest bis zur Winterpause, schob Tunkel dann jedoch vorsichtig nach. „Wenn wir alle Gegner einmal gespielt haben, sehen wir, wo wir stehen. Dann können wir uns eventuell höhere Ziele stecken“, so Tunkel.

Vorerst verzichten muss die SVG allerdings auf Stephan Kaul. Der Angreifer erlitt beim 2:0 in Wunstorf eine Platzwunde. „Seine Wunde ist nur geklebt worden. Ihm geht es gut, er hat wohl Glück gehabt. Er will Dienstag schon wieder mit uns trainieren, wir müssen mal schauen, ob das sinnvoll ist. Kopfballtraining schließe ich mal aus“, sagt Nolte lächelnd. Für das Spiel am Sonntag um 15 Uhr im SVG-Stadion gegen Bückeburg hofft Nolte, dass sich der positive Zuschauertrend fortsetzt: „900 gegen Northeim, 650 gegen Hannover, das war Wahnsinn. Ich freue mich, dass unsere guten Leistungen so honoriert werden.“

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