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FC Eintracht Northeim mit den besseren Nerven

Hallenfußball FC Eintracht Northeim mit den besseren Nerven

Die zweite Mannschaft des FC Eintracht Northeim ist die große Gewinnerin des Frauenfußball-Konkurrenz des 25. Günther-Brosenne-Turniers. Bei dem Event, an dem durchweg auf Kreisebene aktive Teams teilnahmen, haben die Northeimerinnen im Finale Titelverteidiger FC Lindenberg/Adelebsen mit 3:2 im Neun-Meter-Schießen bezwungen.

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Souverän ins Halbfinale: Denise Kirchoff (l.) bleibt mit dem FC Lindenberg-Adelebsen auch gegen den hessischen Vertreter Großalmerode (Sylvia Klein) in der Vorrunde ungeschlagen.

Quelle: Pförtner

Adelebsen. Darüber hinaus hat die Eintracht-Reserve mit Alena Rohr die erfolgreichste Torschützin (acht Treffer) sowie mit Lucy Rukavicyn die beste Keeperin gestellt.

Im Finale der beiden überragenden Teams, die jeweils alle vier Gruppenspiele sowie ihr Halbfinale gewonnen hatten, herrschte Dramatik pur. Doch, obwohl sich beiden Mannschaften viele Chancen boten, wollte der Ball einfach nicht hinter die Linie – ein paar Mal versagten den Spielerinnen im entscheidenden Moment die Nerven, und noch häufiger zeigten sich die Torhüterinnen auf dem Posten.

So stand es auch nach Ablauf der zwölf Minuten noch 0:0 – das Neun-Meter-Schießen musste entscheiden. Und in dem erwiesen sich die Northeimerinnen als treffsicherer – alle drei Schüsse fanden ihr Ziel, während die Gastgeberinnen einmal scheiterten und sich mit Platz zwei begnügen mussten.

Es war ein extrem faires (keine Zeitstrafe) und spielerisch gutklassiges Turnier. Schön zu sehen, wie die Spielerinnen immer wieder geschickt die Bande nutzen, um an ihrer Gegenspielerin vorbeizukommen. Philipp Kokars betonte dann auch, „dass wir auch in der Zukunft kein Futsal, sondern traditionellen Hallenfußball anbieten werden“.

Der Turnierleiter lobte die tolle Stimmung und freute sich über den regen Zuspruch: „Mehr als 200 Zuschauer – das ist einfach bombastisch, damit hätten wir niemals gerechnet.“

Von Hauke Rudolph

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