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FC Grone siegt beim Vorbereitungsturnier um den Sparkasse-Göttingen-Cup

Zum zweiten Mal nach 2010 FC Grone siegt beim Vorbereitungsturnier um den Sparkasse-Göttingen-Cup

Zum zweiten Mal nach 2010 haben sich die Fußballer des FC Grone den Sieg beim Saisonvorbereitungsturnier um den Sparkasse-Göttingen-Cup gesichert. Die Grün-Weißen gewannen im Finale auf eigenem Platz gegen den SSV Nörten-Hardenberg mit 5:2 (2:0).

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Quelle: Pförtner

Göttingen. Während für die Gäste Simon Thiele einen Doppelpack erzielte, avancierte Grones Adrian Koch mit gar drei Treffern zum Spieler des Spiels.

Nur für drei Minuten hatte Nörten etwas Oberwasser: Denn nach der Groner 2:0-Pausenführung, für die Adrian Koch gesorgt hatte (17., 40.) schaffte Nörten im zweiten Durchgang den kaum für möglich gehaltenen Ausgleich. Zunächst erzielte Thiele nach einem Pass in die Gasse von Alexander Kunz den Anschlusstreffer (58.), wenig später per Handelfmeter das 2:2 (61.).

„Das war natürlich ein super Moment für uns. Leider haben wir uns danach praktisch selbst hinten einen reingeschmissen.“, sagte der Trainer des SSV, Marko Grube. Zugleich betonte der Coach jedoch: „Grone hat verdient gewonnen. Die haben wirklich eine super Qualität in der Offensive.“

Konkret war es der Torschützenkönig des Turniers, Oliver Waas, der per Kopf die abermalige Führung zum 3:2 erzielte (64.). Linus Grund brach wenig später den Nörtener Widerstand endgültig: Nach einer flachen Ecke schoss er das Leder von der Strafraumgrenze mit der perfekten Mischung aus Präzision und Ruhe in den linken Giebel (72.). Den Schlusspunkt setzte Koch mit einem Tramtor aus 30 Metern, bei dem Nörtens Keeper Raphael Buhre allerdings unglücklich aussah.
Ohnehin machte sich beim SSV das Fehlen von Stammkräften wie Torhüter Dominik Hillemann und Routinier Julian Keseling bemerkbar. Grone hatte ein Chancenübergewicht, bereits in der allerersten Minute einen Hochkaräter, und traf manchmal sogar im gegnerischen Strafraum kaum auf energische Gegenwehr.

„Nörten hatte das Pech, dass die Ausfälle, die sie hatten, die Defensive betrafen“, sagte Grones Trainer Jelle Brinkwerth, der bei seiner eigenen Elf im Turnierverlauf die „mannschaftliche Geschlossenheit“ lobte.

Nörtens zwischenzeitlichen Ausgleich kommentierte Brinkwerth wie folgt: „Wir waren uns vermutlich zu sicher. Nach dem Anschlusstreffer war der Ausgleich fast schon die logische Folge. Denn statt in der zweiten Hälfte aktiv zu bleiben, haben wir sehr viel hinten herum gespielt.“ Nach dem 2:2 sei die Frage gewesen, „ob wir es schaffen, eine Schippe draufzulegen“-

Grone schaffte es auf eindrucksvolle Weise – und durfte nach einem für die Zuschauer attraktiven Spielverlauf den Pokal in den sommerlichen Himmel recken. Dass Nörten sich, wie schon im Vorjahr, mit dem zweiten Platz begnügen musste, sah SSV-Coach Grube nicht als negativ an. „Das ist ein toller Erfolg für uns“, fand er.

Tore: 1:0, 2:0, 5:2 Koch (17., 40./FE, 75.), 2:1, 2:2 Thiele (58., 61./HE), 3:2 Waas (64.), 4:2 Grund (72.).

Ein Video von dem Traumtor aus 30 Metern sowie ein Doppelinterview mit beiden Trainern finden Sie unter  www.gt-sportbuzzer.de

Völlig überlegen hat sich der Groner Neuzugang Oliver Waas beim Sparkasse-Göttingen-Cup die Sportbuzzer-Torjägerkanone gesichert. Mit zehn Treffern landete der Offensivspieler deutlich vor dem Nörtener Lucas Duymelinck und dem Bovender Gerbi Kaplan (je sechs Tore). „Die mannschaftliche Geschlossenheit hat bei uns gestimmt“, betonte Waas nach dem Endspiel, in dem er per Kopf das wichtige 3:2 erzielte.

„Ich war mir nach dem Nörtener Ausgleich zum 2:2 eigentlich sicher, dass wir das Spiel zu unseren Gunsten entscheiden“, so Waas, dessen Auftritt im Viertelfinale unvergessen bleibt: Mit 4:0 düpierte Grone Sparta – und der Torschützenkönig erzielte zwischen der 17. und 48. Spielminute alle vier Treffer.

Bis zu dieser Saison ging Waas für den Kreisligisten FC Lindenberg-Adelebsen auf Torejagd – und dass er in der Bezirksliga angekommen ist, hat er beim Saisonvorbereitungsturnier eindrucksvoll bewiesen. Wenngleich er selbst das ein ganz klein wenig anders sieht: „Das ist alles Vorbereitung. Wirklich wichtig ist die Liga“, sagt der Goalgetter.

Von Timo Holloway

©Pförtner

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