Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / -4 ° wolkig

Navigation:
FFC Renshausen plagen Verletzungssorgen

„Es sieht nicht so prickelnd aus“ FFC Renshausen plagen Verletzungssorgen

Mit dem jüngsten 3:0-Heimerfolg gegen den VfL Bienrode verließ Frauenfußball-Oberligist FFC Renshausen nicht nur die Abstiegsregion, sondern tankte durch den dreifachen Punktgewinn gegen einen direkten Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt auch Selbstvertrauen.

Voriger Artikel
RSV 05 bejubelt zwei Turniersiege
Nächster Artikel
Fußball-Kreisliga: Drei Spitzenspiele auf Spielplan
Quelle: dpa (Symbolfoto)

Renshausen. FFC-Trainer Wendelin Biermann konnte den Sieg jedoch nicht so richtig genießen, denn gleich mehrere seiner Spielerinnen sind vor dem nächsten Heimspiel gegen den MTV Barum, das am Sonntag um 13 Uhr am Kressenanger angepfiffen wird, angeschlagen.

„Es sieht nicht so prickelnd aus“, kommentiert Biermann die Renshäuser Personallage eher pessimistisch. Welche von den blessierten Spielerinnen gegen den Tabellenzweiten letztendlich bei Anpfiff auf dem Platz stehen werden, wird sich erst kurzfristig herausstellen. „Wir entscheiden das von Fall zu Fall“, erklärt der Coach der Gastgeberinnen.

Und diese Entscheidung wird nicht einfach werden. Auf der einen Seite habe man aufgrund der Situation im Tabellenkeller „nichts zu verschenken“, auf der anderen Seite können die Eichsfelderinnen im Liga-Endspurt keine lange Verletztenliste gebrauchen. „Das wird eine heiße Entscheidung“, sagt Biermann deshalb auch. Da auch das ohnehin ramponierte Geläuf durch das jüngste Spiel nicht besser geworden sei und Unebenheiten Verletzungsgefahr birgen, müsse man genau abwägen: „Wir haben viel am Platz gearbeitet, aber er ist trotzdem noch total uneben. Das ist schon happig.“

Happig wird für die Eichsfelderinnen auch die fußballerische Aufgabe gegen den MTV. „Barum ist eine absolute Spitzenmannschaft mit klasse Einzelspielerinnen“, weiß Biermann. Besonders die Präsenz des Renshäuser Gegners sei „beeindruckend, das ist für diese Liga schon außergewöhnlich“. Dadurch, dass fast alle gegnerischen Spielerinnen „vom Jungenfußball geprägt“ seien, würden diese auch mit einer „gewissen Härte“ zur Sache gehen. „Gegen die zu spielen, ist keine lustige Sache“, beteuert der FFC-Trainer.

Im Hinspiel unterlag sein Team nach 1:1-Halbzeitstand noch mit 1:4. Das 3:1 für die Gastgeberinnen erzielte damals Isabell Cassandra Schneider, die mit 14 Saisontreffern Platz drei in der Torjägerliste der Frauenfußball-Oberliga Staffel Ost einnimmt. Nicht nur deshalb stuft Biermann einen Punktgewinn gegen den Zweiten als „fast schon utopisch“ ein. Da im Abstiegskampf aber auch das Torverhältnis eine entscheidende Rolle spielen kann, hofft Biermann auf möglichst wenige gegnerische Erfolgserlebnisse. „Wir dürfen uns bei einem Rückstand nicht gehen lassen“, mahnt er. Um die Liga am Ende zu halten, müsse seine Mannschaft bald wieder „zuschlagen. Ob das am Sonntag sein wird, weiß ich aber nicht“.

Von Christian Roeben

Voriger Artikel
Nächster Artikel
TSC Schwarz Gold bei der WM in Pécs
Noch mehr Fußball