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FFC Renshausen sichert sich frühzeitig den Klassenerhalt

Frauenfußball-Oberliga FFC Renshausen sichert sich frühzeitig den Klassenerhalt

Zum wiederholten Mal schaffte der FFC Renshausen den Klassenverbleib in der Frauenfußball-Oberliga. Doch diesmal musste nicht wie im vergangenen Jahr bis zur letzten Spielminute gezittert werden.

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Quelle: dpa (Symbolfoto)

Renshausen. Bereits nach dem überzeugenden 2:0-Heimerfolg gegen den Tabellendritten MTV Barum stand endgültig fest, dass die Elf von Trainer Wendelin Biermann ein weiteres Jahr der höchsten niedersächsischen Spielklasse angehört.
„Ich bin stolz auf meine Mannschaft“, betont der Renshäuser Coach.

Mit einem kleinen Kader von 18 Akteurinnen landeten die Eichsfelderinnen unter zwölf Teams auf dem achten Platz mit 20 Punkten und einem guten Torverhältnis von 26:36, wobei dieses mit 14:14 in der starken Rückrunde sogar ausgeglichen war. „Teilweise mussten wir wie beim unglücklichen 2:3 zum Abschluss beim Zweiten Rot-Weiß Göttingen ohne Auswechselspielerinnen auskommen“, sagt Biermann und wünscht sich für die kommende Saison eine Aufstockung des Kaders.

Noch einige Zähler mehr hätten am Ende auf dem Konto seiner Mannschaft stehen können, doch verlor sie einige Male recht knapp. Nur einmal gab es beim 1:4 im Hinspiel in Barum eine Niederlage mit mehr als zwei Toren. „Das ist recht passabel, zudem punkten wir jetzt auch auswärts“, sagt der Coach, der bereits seit 15 Jahren nach Einsätzen bei den Herren seines Heimatortes Bilshausen sowie beim FC Höherberg in Renshausen das sportliche Zepter schwingt. „Aufgrund von Wochenenddiensten in meinem Beruf ist es für mich immer wieder schwierig, für die Spiele frei zu bekommen“, sagt Biermann.

Sein Kader bleibt zusammen, lediglich Nathalie Müller scheidet aus. Sie arbeitet schon seit sieben Jahren als Polizeibeamtin in Hannover und schließt sich nun dem Ligakonkurrenten HSC Hannover an.

„Sicherlich stoßen einige Verstärkungen zu uns, wir nennen ihre Namen aber erst nach Erhalt der Spielerpässe“, verkündet Biermann. Bedauert hat der Bilshäuser die schwere Verletzung von Mittelfeldkraft Mara Brauer, die sich in der Winterpause einen Kreuzbandriss zuzog und aufgrund ihrerer Kreativität sehr vermisst wurde. Auch Allrounderin Fulya Yayar stand zuletzt aus familiären Gründen nicht zur Verfügung und war nur schwer zu ersetzen. „Wir können gerade in der Offensive noch gute Spielerinnen gebrauchen“, erklärt der Renshäuser Trainer.

Seit Januar befand sich seine Elf im Dauerstress. „Jetzt trainieren wir noch ab und zu, dann legen wir eine Pause von rund vier Wochen ein. Ende Juni, Anfang Juli beginnen wir dann mit der intensiven Vorbereitung auf das neue Spieljahr“, verrät Biermann.

Von Jochen Meyer

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