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FV Eichsfeld muss sich in seiner Gruppe gegen Konkurrenz behaupten

Sparkasse&VGH-Cup: FV Eichsfeld muss sich in seiner Gruppe gegen Konkurrenz behaupten

„Wir haben die so genannte Todesgruppe erwischt“, sagt Jan Ringling, Trainer der A-Junioren des JFV Eichsfeld. Vom Einzug in die Zwischenrunde beim Sparkasse&VGH-Cup in der Göttinger Lokhalle vom 7. bis 10. Januar träumen Ringling und sein Bezirksliga-Team dennoch insgeheim.

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Freuen sich auf das Turnier in der Lokhalle: die Spieler, Trainer und Verantwortlichen der A-Junioren des JFV Eichsfeld.

Quelle: EF

Eichsfeld. „Sonst müssten wir dort gar nicht erst hinfahren“, sagt der 23-Jährige, der den ältesten JFV-Jahrgang seit dieser Saison betreut.

Die Kontrahenten der Eichsfelder haben es jedoch wahrlich in sich. Neben dem VfL Wolfsburg, Hertha BSC Berlin und dem chinesischen Turnierneuling Guangzhou Evergrande FC warten noch Niedersachsenligist JFV Northeim, Landesligist Tuspo Petershütte sowie der Tabellenzweite der Verbandsliga Thüringen, der 1. SC 1911 Heiligenstadt.

„Dass wir als Bezirksligist die klassentiefste Mannschaft sind, sagt schon einiges aus“, weiß Ringling um das hohe Niveau. Doch das die Gegner auf dem Papier her überlegen erscheinen, stört den jungen Trainer nicht. „Stärkere Gegner liegen uns auch besser.

In der Halle ist alles möglich“, beteuert Ringling, der für die JSG Bergdörfer einst selber zweimal in der Lokhalle auflief und dabei einmal sogar den Sprung in die Zwischenrunde schaffte. Daher weiß der Coach auch, was auf seine Jungs zukommen wird. „Der eine oder andere wird am Anfang bestimmt nervös sein, aber eine lange Findungsphase dürfen wir uns nicht leisten“, mahnt er.

Der JFV bestreitet am Donnerstag um 17.15 Uhr bereits das zweite Turnierspiel gegen Petershütte, um 21.30 Uhr wartet dann Heiligenstadt, gegen die das Eichsfeld-Team in der Sommervorbereitung auf dem großen Feld mit 3:2 gewann. Am Freitag bekommt es das Ringling-Team mit Northeim (16.15 Uhr), Hertha BSC (17.30 Uhr) und Guangzhou (19 Uhr) zu tun, zum Vorrundenabschluss am Sonnabend dann mit dem VfL Wolfsburg (18.15 Uhr).

Um bestmöglich präpariert zu sein, bestritten die JFV-A-Junioren mit den Stadtmeisterschaften sowie dem Sparkassencup gleich zwei Herrenturniere in der Duderstädter Halle „Auf der Klappe“. Dabei überzeugten sie vollauf. Bei den Stadtmeisterschaften stürmten sie unerwartet bis ins Finale, beim Sparkassen-Cup erreichten sie als ungeschlagener Vorrunden-Sieger die Endrunde.

„Wir haben eine gute Hallenmannschaft und besitzen das Potenzial, um ein super Turnier zu spielen, aber wir müssen es auch zeigen“, sagt Ringling.Mit viel Leidenschaft und Euphorie soll sein Team der klassenhöheren Konkurrenz ein Bein stellen. „Wir müssen uns nicht verstecken. Den Druck haben die anderen Mannschaften“, unterstreicht der Coach.

Die oberste Prämisse – defensiv stabil zu stehen – erfüllten die Youngster gegen die Herrenteams bereits bestens. „Jetzt geht es darum, teilweise noch besser und schneller in die Offensive umzuschalten“, wünscht sich Ringling, der hofft, dass seine Spieler ihre wertvollen Erfahrungen aus den Erwachsenenturnieren in Göttingen nutzen werden: „Dort sind wir teilweise schon aufgetreten wie eine Herrenmannschaft.“

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