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Florian Henne: Immer da, wenn es brennt

Sportler der Woche Florian Henne: Immer da, wenn es brennt

Als der Tageblatt-Mitarbeiter Florian Henne telefonisch erreicht, ist dieser gerade beim Arzt. Doch André Metenyszyn, Hennes Trainer bei Fußball-Kreisklassist SV Eintracht Hahle, kann aufatmen – seinem linken Verteidiger droht keine längere Pause. „Es ist keine Blessur, nur ein Routinebesuch“, sagt der Sportler der Woche.

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Florian Henne

Quelle: EF

Eichsfeld. Am Viertelfinal-Pokaleinzug seines Teams hatte Henne enormen Anteil. Gegen den TSV Landolfshausen II rettete der 21-Jährige beim Stand von 1:0 für die Eintracht erst spektakulär für seinen schon geschlagenen Schlussmann Niklas Wüstefeld kurz vor der Linie, um kurz darauf per sattem Linksschuss selber für das 2:0 und damit für die Vorentscheidung zu sorgen. Dem Tor vorausgegangen war ein rasanter Spurt aus der eigenen Hälfte bis weit in die Landolfshäuser Hälfte. „Das ist meine Stärke. Ich bin läuferisch und körperlich stark und renne gerne die Linie rauf und runter. Anders würde mir die Position auch keinen Spaß machen“, erklärt der angehende Brandmeister, der zur Zeit seine Ausbildung in der Nähe von Stuttgart macht und extra für die Spiele per Auto anreist. „Die 550 Kilometer nehme ich gerne auf mich“, versichert Henne, der in der Jugend für die JSG Höhbernsee und ein A-Junioren-Jahr für den SV BW Bilshausen kickte. Diese Einstellung wundert seinen Trainer nicht. „Auf Florian ist absolut Verlass. Der gibt immer 1000 Prozent für die Mannschaft“, versichert André Metenyszyn, der Henne zudem als „fußballverrückt“ und „absolutes Konditionswunder und Kraftpaket“ bezeichnet.

Löschen, wenn es in der eigenen Abwehr brennt, will der Bundeswehr-Feuerwehrmann auch künftig für den Kreisklassisten, am liebsten in der kommenden Saison in der Kreisliga. „Unser Ziel ist der Aufstieg, ganz klar“, beteuert der dynamische Linksfuß, der früher weiter vorne zu finden war und eher „aus der Not heraus“ zum Außenverteidiger umfunktioniert wurde. Dort sieht er auch seine Zukunft, denn „das ist die ideale Position für mich. Hier kann ich meine läuferische Stärke voll ausspielen.“ cro

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